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    <title>pflegeaward</title>
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      <title>Prägende Erfahrungen</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Krankenhaus 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prägende Erfahrungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vom Praktikanten zum Schülermentor und stellvertretenden Stationsleiter, der nun für viele Kollegen im Arbeits­alltag wie ein Fels in der Brandung ist – die Rede ist von Herwig Breuß, Pfleger in der Gefäßchirurgie am ­Landeskrankenhaus (LKH) Feldkirch. Die ruhige Art des 47-Jährigen kommt dabei nicht von ungefähr.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Zivildienst im Pflegeheim wusste Herwig sofort: „Das ist es, was ich machen will.“ Der gelernte Gärtner absolvierte anschließend die Pflegehelferausbildung und begann in der Lungenheilstätte Gaisbühel zu arbeiten. Das ehemalige Krankenhaus war ein anspruchsvoller Einstieg in den Beruf: Zum einen war man dort oftmals mit krankheitsbedingten Todesfällen kon­frontiert. Außerdem „musste man bei Operationen einfach funktionieren“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Herwigs heutiger Ruhe trug auch ein fünfmonatiger Auslandsaufenthalt in Kamerun bei. Im Jahr 2008 unterstützte er dort die „Busch-Ärztin“ und Russ-Preis-Trägerin Elisabeth Neier in einem kleinen Krankenhaus. Für eine Behandlung mussten einige Einheimische mehrere Tage anreisen. Außerdem kam es bei Operationen manchmal zu Stromausfällen. „Die Lebenseinstellung der dortigen Menschen ist faszinierend – zum Beispiel ihre Gelassenheit trotz solcher Umstände“, erzählt der Göfner. „Man wird demütig und lernt das österreichische Gesundheitssystem zu schätzen.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach seiner Zeit in Kamerun war er drei Jahre als OP-Assistent am LKH Feldkirch tätig und absolvierte anschließend eine Aufschulung zum diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger. Anschließend startete er in der Gefäßchirurgie, die er bereits aus einem Praktikum kannte. Seit 13 Jahren ist er nun Teil des Teams und bewahrt aufgrund seiner Erfahrungen stets die nötige Ruhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Wohlfühlort
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl Herwig seit zwei Jahren stellvertretender Pflegestationsleiter ist und auch viele administrative Aufgaben hat, gefällt ihm vor allem die Arbeit mit den Patienten. In der Gefäßchirurgie kommt es häufig vor, dass diese krankheitsbedingt mehrmals kommen müssen. „Es ist schön, wenn manche Menschen nicht nur mit einem Lächeln gehen, sondern trotz Beschwerden auch mit einem kommen, weil man sich kennt und eine persönliche Verbindung besteht.“ Um solche Reaktionen zu ermöglichen, braucht es jedoch ein gutes Team, hebt Herwig hervor. „Auch an turbulenten Tagen halten wir zusammen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und behalten unseren Humor, was sich natürlich auf die Patienten überträgt“, erzählt er. „Das macht für mich die Arbeit zu einem Wohlfühlort.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit vielen Jahren ist der bescheidene und leidenschaftliche Pfleger auch Schülermentor und geht dabei sehr individuell auf die Auszubildenden ein. „Dabei kann ich genauso etwas lernen, denn die neue Generation sieht viele Dinge mit anderen Augen“, sagt er. Besonders freut es ihn zu sehen, wenn ein Auszubildender nach einem Praktikum auf der Gefäß­chirurgie bleibt und dort arbeiten möchte – ­genauso wie er damals.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 07:29:25 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Intensiv in  jeder Hinsicht</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Krankenhaus 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Intensiv in jeder Hinsicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Häufige Todesfälle, Unvorhersehbarkeit und hohe Verantwortung: August Reis wechselte von der Informatik in die Intensivpflege. So unterschiedlich beide Bereiche wirken, die technischen Kenntnisse des 35-Jährigen erweisen sich in der neuen Tätigkeit als Bereicherung.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch heute erinnert sich August bildhaft an einen Autounfall in seiner Jugend, zu dem er zufällig hinzukam und sich hilflos und überfordert fühlte. Nach seinem Abschluss an einer Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) entschied er sich aufgrund dieser prägenden Erfahrung für den Zivildienst beim Roten Kreuz. Auch im Anschluss daran blieb er ehrenamtlich im Rettungsdienst aktiv. „Es ist schön, den Menschen helfen zu können“, sagt der Wolfurter. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach drei Jahren als Informatiker entschloss er sich, die ehrenamtliche Tätigkeit zu seinem Beruf zu machen: Er bildete sich zum diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger aus und begann danach – vor nun sieben Jahren – auf der Intensivstation des Landeskrankenhauses Bregenz zu arbeiten. „Wie der Name schon sagt, ist hier alles intensiver“, beschreibt der Quereinsteiger, der im April nach zweimonatiger Karenz in den Beruf zurückkehrte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Technik in der Pflege
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Pfleger sind den Patienten am nächsten, weil sie sie rund um die Uhr versorgen“, sagt August. „Wir sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Patienten, Angehörigen und unterschiedlichen Professionen.“ Seine Tätigkeit sei nicht nur pflegerisch, sondern auch medizinisch, psychologisch und technisch. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Technik ist heute überall, auf der Intensivstation noch mehr als in anderen Bereichen, etwa durch Beatmungsgeräte, Dialysemaschinen und Patientenmoni­tore“, erklärt er. Dabei kommt ihm seine HTL-Ausbildung zugute. Als Medizin­produktebeauftragter schult er auch Mitarbeitende im Umgang mit den hochtechnischen Geräten ein. Darüber hinaus gibt er alle paar Monate Reanimationsschulungen und seit einem halben Jahr ist er stellvertretender Stationsleiter, wobei er weiterhin hauptsächlich mit den Patienten arbeitet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus reiner Eigenmotivation absolviert er derzeit ein eineinhalbjähriges Bachelor-Upgrade-Programm für diplomierte Pflegefachkräfte. Sein Engagement für Wachstum und Hilfsbereitschaft endet jedoch nicht bei der Arbeit: Der Intensivkrankenpfleger zeigt auch als Obmann der Turnerschaft Wolfurt großen Einsatz und wirkt fallweise bei der katholischen Jugend und Jungschar in Wolfurt mit. Sein Alltag zwischen Familie, Arbeit, ­Studium und Ehrenamt zeigt, dass „intensiv“ viel eher sein ganzes Leben beschreibt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 07:26:59 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>„Kommst du morgen wieder?“</title>
      <link>https://pflege.vn.at/kommst-du-morgen-wieder</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Krankenhaus 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Kommst du morgen wieder?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Michael Schallert verbringt seine Pausen oftmals mit kranken Kindern und unterstützt auch ihre Eltern, wo er nur kann. Von manchen ehemaligen Patienten wird der Pflegestationsleiter der Kinder- und Jugendheilkunde im Landeskrankenhaus Feldkirch noch immer besucht, was zeigt, wie sehr sein Einsatz über den Moment hinauswirkt.   
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Kinder, die zwar schon verstorben sind, von denen der 36-jährige Schwarzenberger aber noch immer das Geburtsdatum weiß. ­Einem Kind, das monatelang auf der ­Station bleiben musste, kaufte Michael einmal eine Batman-Lampe. Denn es bereitet ihm große Freude, den Kleinen ein Lächeln 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ins Gesicht zu zaubern. „Das Schönste ist für mich, wenn sie mich fragen, ob ich am nächsten Tag wieder da bin.“ Doch der Pflegestationsleiter setzt sich neben seinen zahlreichen administrativen Auf­gaben und der Fürsorge für die K­inder auch für die Eltern ein. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine ­Mutter berichtet zum Beispiel, dass es ihr aufgrund des Zustands ihres Kindes nicht gut ging und er ihr zur Aufmunterung ein Eis brachte. Weiters zeigt sich eine andere Mutter bis heute dankbar, dass ihr Kind durch Michaels schnelle Reaktion und Aufmerksamkeit rechtzeitig in die Notaufnahme gebracht werden konnte und dem Kleinen dadurch das Leben gerettet wurde. Eine dritte Mutter erzählt, dass sie kaum schlafen konnte und als 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sie endlich einmal zur Ruhe kam und ihr Kind dann weinte, Michael sofort zur Stelle war, um sich darum zu kümmern. „Dabei mache ich nur meine Arbeit“, sagt er bescheiden. „Aber es ist schön, dass mir die Mutter das Vertrauen ent­gegengebracht hat auf das Kind zu schauen, während sie schläft.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen ist für Michael generell ein wichtiger Punkt in diesem Beruf. „Ohne dem kommst du bei der Pflege von Kindern nicht weit“, schildert er. „Man ist auch ganz viel Pädagoge in diesem Feld.“ Für den Vertrauensaufbau sei nicht nur ein kindergerechter und humorvoller Zugang wichtig, sondern auch Zeit. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist der Krankenpfleger stets bereit, zusätzlichen Arbeitseinsatz zu leisten. „Ich habe zwar keine Zeit, aber mache trotzdem alles“, fasst er mit einem Schmunzeln zusammen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eine Herzensangelegenheit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Michael wuchs in einer Großfamilie auf und wusste schon als Kind, dass er später einmal Vater werden möchte. Seine einjährige Tochter zählt heute zu seinem größten Glück. „Für mich sind Kinder die schönsten Menschen, unter anderem wegen ihrer Ehrlichkeit und Direktheit.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit sieben Jahren ist er auf der Kinder- und Jugendheilkunde im LKH Feldkirch tätig und seit vergangenem Jahr ist er Pflegestationsleiter. In seiner Arbeit misst er den Kinderrechten eine hohe Bedeutung bei: „Kinder sind auf andere angewiesen, deshalb muss man umso mehr für sie einstehen.“ Einen ebenfalls hohen Stellenwert hat sein rund 40-köpfiges Team: „Wir harmonieren großartig zusammen.“ Über seinem Schreibtisch hängt der Schriftzug: „Nie ohne mein Team.“ Genauso wichtig ist es ihm, die Auszubildenden für diesen Beruf zu begeistern. „Denn es ist die schönste Arbeit der Welt.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <title>Motor der Pflegeausbildung</title>
      <link>https://pflege.vn.at/motor-der-pflegeausbildung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegeheim 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Motor der Pflegeausbildung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gabriele Fellner hat als Pflegedienst­leiterin und Ausbildungsmanagerin viel im Antoniushaus der Kreuzschwestern in Feldkirch bewirkt. Unter ihrer Führung wurde es dreimal in Folge – in den Jahren 2019, 2022 und 2025 – mit dem Gütesiegel „Ausgezeich­neter Lehrbetrieb“ prämiert. Außerdem wurde es aufgrund familienfreundlicher Arbeitsbedingungen im Jahr 2024 mit dem Staatspreis „Familie &amp;amp; Beruf“ ausgezeichnet.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bevor die 60-Jährige aus Mäder ins Antoniushaus kam, arbeitete sie mehrere Jahre lang als Pflege­ausbildnerin in der Schweiz. Aufgrund der dort anderen Strukturen lernte sie ein damals in Österreich noch unbekanntes Modell kennen: die duale Ausbildung, also eine Art Pflegelehre. Eine wichtige Erfahrung, von der sie später profitierte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor über 15 Jahren begann Gabriele schließlich als Pflegedienstleiterin im Antoniushaus zu arbeiten. In dieser Funktion verantwortete sie auch das Qualitäts- und Ausbildungsmanagement. Kurz nach ihrem Start wurde im Pflegeheim die neue Betriebsdienstleisterlehre eingeführt. Auch wenn der Schwerpunkt dabei nicht auf Pflege, sondern auf Organisation und Verwaltung liegt, hat Gabriele diese mitgestaltet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jahre danach wurde das Thema „Pflegelehre“ im Land immer lauter. Trotz kritischer Stimmen setzte sich Gabriele klar dafür ein. „Ich finde es großartig, junge Menschen in die Pflege einzubringen.“ Während des Entwicklungsprozesses wurde sie des Öfteren angefragt, ihr Wissen zur dualen Ausbildung in der Schweiz sowie ihre Erfahrungen mit der Betriebsdienstleisterlehre zu teilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Einbindung junger Menschen 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als die Pflegelehre vor drei Jahren in Vorarlberg eingeführt wurde, war das Antoniushaus in Feldkirch unter den ersten Lehrbetrieben, die diese anboten. Einer der Hauptunterschiede zu alten Ausbildungsmodellen ist dabei das Alter. „Die Pflegelehre kann man bereits mit 15 Jahren beginnen“, erklärt Gabriele. „Es gab noch immer genug kritische ­Stimmen, unter anderem weil es etwas ganz Neues war und man Sorge hatte, dass die Anleitung zu viel Zeit in Anspruch nehmen werde.“ Doch die Pflegedienstleiterin blieb stets positiv gestimmt. Für sie ist die Arbeit mit jungen Menschen in der Pflege spannend und bereichernd, da sie viel Dynamik und Motivation mitbringen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Pro Jahr haben wir jetzt um die 60 Auszubildende aus Pflegeschulen, und sieben machen aktuell eine Pflegelehre.“ Diese Entfaltung im Antoniushaus sei laut Gabriele nur durch die Unterstützung und die gewährten Freiheiten ihres Chefs möglich gewesen. Jenseits dieser Bescheidenheit ist jedoch erkennbar, dass sie die treibende Kraft dahinter war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit vergangenem Jahr hat Gabriele die Pflegedienstleitung abgegeben und ist aktuell ausschließlich für das Qualitäts- und Ausbildungsmanagement zuständig. Ende nächsten Jahres geht sie in Pension, bleibt aber möglicherweise weiterhin in der Landesberufsschule Feldkirch tätig, wo sie seit zwei Jahren zusätzlich im Fachbereich Pflege unterrichtet. „Ich sehe diese Tätigkeit als Verantwortung für die nächste Generation.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 07:20:55 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vertraute Betreuung</title>
      <link>https://pflege.vn.at/vertraute-betreuung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegeheim 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertraute Betreuung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Ich möchte den Bewohnern ein Zuhause bieten“, sagt Sabine Mathis, Leiterin der Seniorenwohnung in Schwarzach. Um das zu ermöglichen, leistet sie weit mehr, als ihr Arbeitsvertrag vorsieht. Sie ist sogar in der Nacht und im ­Urlaub erreichbar und nimmt die ­Bewohner auf private Ausflüge mit.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sieben Bewohner mit höchstens Pflegestufe drei leben in der ­heimeligen Seniorenwohnung. „Viel mehr dürfen es nicht sein, um eine persönliche und vertraute Betreuung garantieren zu können“, erklärt die 45-­jährige Schwarzacherin. „Es ist für alle wie in einer Familie hier.“ 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Scherzhaft sagen Sabine und die Bewohner untereinander oft, dass sie wie eine alleinerziehende Mutter von sieben Kindern ist. Dem fügt sie jedoch sofort hinzu, dass noch mehr Personen zum Wohlbefinden im Haus beitragen: „Das geht nur durch unser tolles Team und die super Gemeinde im Hintergrund.“ Aber nicht nur das: Sogar Sabines Mann hilft oft ehrenamtlich in der Seniorenwohnung, zum Beispiel beim Christbaum ­aufstellen oder beim Aufbau von Gartenmöbeln. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mit viel Herzblut 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit vier Jahren arbeitet Sabine in der Seniorenwohnung in Schwarzach. Trotz ihrer Funktion als Leiterin übernimmt sie nicht nur administrative Aufgaben, sondern kocht auch und ist eng in den Alltag der Bewohner eingebunden. Einerseits leistet sie Hilfestellung, zum Beispiel bei der Körperpflege oder beim Anziehen der Stützstrümpfe. Andererseits gestaltet sie mit ihnen den Alltag, etwa durch Spiele, Gespräche, Rätsel, Singabende oder Ausflüge. Sie war mit den Bewohnern zum Beispiel schon bei einem Musical, auf einem Campingplatz, im Schwimmbad und bei Faschingsfesten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem kommt es vor, dass Sabine in ihrer Freizeit auch Bewohner zu Veranstaltungen mitnimmt. „Wenn wir noch freie Plätze im Auto haben, warum nicht?“, meint sie selbstverständlich. Bei ihr greifen Arbeit und Privatleben nahtlos ineinander. Als wäre das noch nicht genug, ist sie meist rund um die Uhr erreichbar. Alle paar Wochen bekommt sie mitten in der Nacht einen Anruf, um Bewohnern in Notfällen oder Krisen beiseitezustehen. Denn die enge Beziehung zu ihnen gibt vielen ein Gefühl von Sicherheit. „Es gibt Nächte, in denen ich dem Betrof­fenen Ruhe und Geborgenheit schenken kann, indem ich einfach nur da bin und seine Hand halte.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber hinaus begleitet Sabine die Bewohner an freien Nachmittagen ­gelegentlich zum Arzt. „Ich möchte ihnen das bieten, was ich selbst gerne im Alter hätte“, nennt sie als einen der Gründe für ihren Einsatz. In ihrer Arbeit bekommt sie zwar sehr viel Dank und Wertschätzung zurück, aber das ­Schönste sind für sie einfach die zufriedenen Gesichter der Bewohner. „Es ist meine Berufung und erfüllt mich sehr.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 07:15:07 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie ein Vater  für seine Schüler</title>
      <link>https://pflege.vn.at/my-postd674320c</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegeheim 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ein Vater für seine Schüler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Im Sozialzentrum Egg gab es Auszu­bildende, die kurz vor dem Abbruch standen oder Gefahr liefen, nicht durchzukommen. Aber durch die ­geduldige Unterstützung von Erwin Stanglechner schafften sie es doch noch und fassten neuen Mut. Sein Engagement und seine persönliche Herangehensweise reichen jedoch weit über seine Tätigkeit als Praxis­anleiter hinaus.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der 63-jährige Andelsbucher hat in seiner Jugend eigentlich den Beruf des Elektroinstallateurs erlernt und kam auf Umwegen in die Pflegeassistenz. Erst durch den Anstoß seines Umfeldes ließ er sich überreden, auch die Krankenpflegeschule zu besuchen. „Man musste mich nicht wegen der Tätigkeit überzeugen, die gefiel mir sehr gut. Es war damals für Männer einfach noch unüblich, diese Ausbildung zu absolvieren und entsprechend schwer, einen Platz zu bekommen“, erzählt der Bregenzerwälder. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später arbeitete Erwin mehrere Jahre als Stationsleiter in der Schweiz sowie als Heim- und Pflegeleiter an verschiedenen Standorten in Vorarlberg. Doch als er vor elf Jahren im Sozial­zentrum Egg zu arbeiten begann, nahm er eine Stelle als diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger an. „Ich ­kletterte die Leiter hinauf und dann wieder hinunter“, scherzt er. „Ich wollte die Stelle, weil sie näher an meinem Wohnort liegt und es war wirklich schön, mich wieder direkt um das Wohl der Menschen kümmern zu können.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Väterliche Unterstützung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz nach seinem Start im Sozialzentrum Egg übernahm Erwin zusätzlich zur 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pflege die Praxisanleitung von Auszubildenden. Diese Aufgabe nahm der dreifache Vater mit großem Engagement in Angriff und erarbeitete dabei sogar eigene Modelle und Abläufe. So erstellte er zum Beispiel eine detaillierte Schülereinarbeitungsmappe und übertrug 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           das sozialpädagogische Phasenmodell auf den Pflegebereich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab bereits lernschwache Auszubildende mit anfänglichen Schwierigkeiten, die im Haus plötzlich aufblühten und am Ende mit sehr guten Noten abschlossen. „Wir führen sie langsam an die Aufgaben heran und ich nehme mir gerne Zeit für sie“, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           erklärt Erwin. „Wichtig ist, dass die Schüler kein Personalersatz werden.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch der diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger vermittelt nicht nur Fachkenntnisse, sondern geht auf jede Person individuell ein, was vermutlich ein zentraler Schlüssel für den Erfolg der Auszubildenden ist. Manche sagen, er kümmere sich um sie wie ein Vater um seine Kinder. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Viel Wertschätzung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In seiner Tätigkeit als Pfleger sorgt Erwin gemeinsam mit seinem Team für 30 Bewohner. Viele davon sind dement und haben eine hohe Pflegestufe. Trotz des herausfordernden Alltags gilt er als energiereicher, herzlicher und empathischer Kollege. Aber auch für seine umfassenden Fachkenntnisse wird er sehr geschätzt. Dem leidenschaftlichen Pfleger war es stets wichtig, durch Zusatzausbildungen und Weiterbildungen auf dem neuesten Stand zu bleiben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Juni geht Erwin in Pension. Aufgrund seiner Leidenschaft für diesen Beruf und die Wertschätzung aus seinem Arbeitsumfeld wird er mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Pflegeaward_mit_Erwin_Stanglechner_paulitsch7.webp" length="171178" type="image/webp" />
      <pubDate>Fri, 15 May 2026 07:14:36 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Unmögliches möglich machen</title>
      <link>https://pflege.vn.at/my-post</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Mobiler Hilfsdienst und Hauskrankenpflege 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unmögliches möglich machen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Immer wieder ist die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Margrit Bösch auch außerhalb ihrer Dienstzeit für die Pflegebedürftigen und Angehörigen im Einsatz. „Wenn man die Arbeit mit Herzblut macht, ist das beinahe selbstverständlich“, sagt die 63-Jährige.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Margrit ist seit über 30 Jahren beim Gesundheits- und Krankenpflegeverein Rankweil in der mobilen Pflege tätig, wobei sie und ihr elfköpfiges Team auch für die Gemeinden Meiningen und Übersaxen zuständig sind. Seit rund zehn Jahren ist sie außerdem stellvertretende Pflegeleiterin. Eigentlich wäre für sie der Schritt in die Pension längst möglich gewesen, aber aus Leidenschaft für ihren Beruf und weil ihr Beitrag im Verein noch gefragt ist, arbeitet sie weiterhin. Teammitglieder sehen in ihrer langen ­Berufserfahrung und Professionalität einen wichtigen Gewinn. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Pflege von Palliativpatienten, wofür sie sich zusätzlich ausbilden ließ. In der Arbeit mit unheilbar erkrankten Menschen wird vor allem ihre empathische und herzliche Art geschätzt. Dabei integriert sie auch Elemente aus anderen Weiterbildungen wie der Kräuterpädagogik und der Aromatherapie. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die vielseitige Arbeit in der Hauskrankenpflege hat Margrit immer große Freude bereitet. „Das Schönste daran ist die Nähe zu den verschiedensten Menschen“, schildert die gebürtige ­Lustenauerin. Denn sie unterstützt Patienten ebenso wie Angehörige. Beide ­liegen ihr gleichermaßen am Herzen. Auch wenn sie pflegt und unterstützt, versteht sie ihre Tätigkeit nicht nur als Geben, sondern auch als Emp­fangen: „Ich habe viel von meinen Klienten gelernt, zum Beispiel in Sachen Durch­haltevermögen und Versöhnung.“ 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kreative Lösungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben der Pflege und der Leitungsvertretung zählt das Case Management zu Margrits Aufgaben. Dabei erstellt sie ein maßgeschneidertes Versorgungspaket für ihre Klienten. Zum Beispiel führt sie Erstabklärungen durch und kümmert sich darum, dass der Übergang von einer Einrichtung wie dem Krankenhaus nach Hause funktioniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Speziell heutzutage ist Case Management sehr herausfordernd – unter anderem wegen der Zunahme von komplexen Betreuungs- und Pflegesituationen, dem Mangel an Pflegebetten in der Langzeitpflege und der Tatsache, dass Angehörige oft nicht mehr im direkten Lebensumfeld leben. „Manchmal muss dabei von einem auf den anderen Tag eine Lösung gefunden werden.“ Trotz der Schwierigkeit ist es der ausgebildeten Case Managerin ein großes Anliegen, die Wünsche ihrer Klienten zu erfüllen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Margrit_Boesch-Roland-Paulitsch3.webp" length="137808" type="image/webp" />
      <pubDate>Fri, 15 May 2026 06:50:36 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vorarlbergs stille Helden</title>
      <link>https://pflege.vn.at/vorarlbergs-stille-helden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Vorarlberger Pflegeaward rückt Pflegepersonen mit besonderem Engagement in den Fokus.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorarlbergs stille Helden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Beate Rhomberg • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pflegepersonen sind eine tragende Säule der Gesellschaft, stehen aber meist im Hintergrund. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Vorarlberger Pflegeaward ändert das, indem er Licht auf diese stillen Helfer wirft: auf Pflegepersonen, die sich Zeit zum Zuhören nehmen, Hoffnung und Würde vermitteln und es trotz schwieriger Situationen schaffen, anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Pflege­personen, die ihre Arbeit mit ganzem Herzen ausüben und denen das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen wirklich am Herzen liegt. In den Nominierungen werden sie teilweise nicht nur als Pfleger, sondern auch als Seelsorger und Lebensretter bezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Pflegeaward ist eine Initiative der Vorarlberger Nachrichten in Kooperation mit der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebs­gesellschaft sowie der Arbeiterkammer Vorarlberg. Wie bereits im vergangenen Jahr, als der Award erstmals vergeben wurde, sind erneut mehrere Hundert Nominierungen eingegangen – etwa von Angehörigen, Kollegen oder Patienten, die der Meinung sind, dass diese Menschen eine öffentliche Anerkennung verdienen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wertschätzende Worte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wenn die Nominierungen direkt von den Pflegebedürftigen kommen, finde ich das besonders schön“, sagt Petra Ilg von „Connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege“, die Teil der Jury ist. Teilweise sind die Einreichungen mehrere Seiten lang und mit unzähligen wertschätzenden Worten versehen. Einige Pflegepersonen erhielten sogar mehrere von verschiedenen Personen. Aber auch einzelne ­Nominierungen können eine besonders starke Wirkung haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt sechs Jurymitglieder trafen sich im März bei Russmedia, um die Ausgezeichneten festzulegen. Es gibt vier Kategorien, in denen jeweils drei Personen ausgezeichnet werden: „Krankenhaus“, „Pflegeheim“, „Mobiler Hilfsdienst und Hauskrankenpflege“ sowie „Pflegende Angehörige und Betreuung daheim“. „Die letzte Kategorie hat meiner Meinung nach den größten Respekt verdient, weil die Personen für ihre Tätigkeit nicht bezahlt werden“, sagt Bernd Schelling, Pflegedirektor am Landeskrankenhaus Feldkirch und ebenfalls Jurymitglied. „Diese Menschen sind am wenigsten sichtbar und tragen die Betreuungspflicht rund um die Uhr“, fügt Ilg hinzu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusätzlich gibt es die Kategorie „Pflege­team“. Denn oftmals ist Pflege keine Einzelleistung, sondern entsteht im Zusammenspiel vieler Beteiligter. Ein gutes Miteinander ist dabei entscheidend für die Qualität der Betreuung. „Weil in dieser Kategorie nur ein Team ausgewählt wird, fiel uns diese Entscheidung am schwersten“, schildert Marlies Mohr, ­Redakteurin der Vorarlberger Nachrichten, die ebenfalls Teil der Jury ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die weiteren Jurymitglieder sind Martina Baumgartl, Pflegedirektorin der Landeskrankenhäuser Bregenz und Hohenems sowie Sabine Wittmann und Gabriele Graf von der Arbeiterkammer Vorarlberg. Am 11. Mai, einen Tag vor dem „Internationalen Tag der Pflegenden“, wurden im Rahmen einer feierlichen Ehrung die Ausgezeichneten bekanntgegeben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Jury-Pflegeaward2026_Roland-Paulitsch2.webp" length="399864" type="image/webp" />
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 11:16:08 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lebensverändernde Pflegerin</title>
      <link>https://pflege.vn.at/lebensveraendernde-pflegerin</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Mobiler Hilfsdienst und Hauskrankenpflege 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Pflegerin, die Leben verändert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Sie war meine Rettung“, sagt Sigrid Schneider (74), die Frau eines Klienten der diplomierten psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegerin Daniela Gaßner. Schneiders Mann Werner (78) erkrankte von einem auf den anderen Tag, und Daniela unterstützte das Paar besonders empathisch. In ihrem Beruf hat sie aber auch mit sehr herausfordernden Fällen zu tun, etwa mit suchterkrankten Menschen, die in einer Messiewohnung leben. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon in jungen Jahren war Daniela Gaßner mehrere Jahre in der Rankweiler Kinder- und Jugend­psychiatrie tätig. Und vor sieben Jahren begann die 48-Jährige in der ambulanten gerontopsychiatrischen Pflege (AGP) im Krankenpflegeverein Nenzing. Dabei arbeitet sie im Zuhause von älteren Menschen mit psychischen Beeinträch­tigungen und ist gemeinsam mit zwei Kollegen für den Unteren Walgau, die Region Blumenegg und das Große Walsertal zuständig. „Daniela ist Gold wert. Ich bin ihr sehr dankbar für alles“, sagt Sigrid Schneider. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Werner Schneider plötzlich erkrankte, stand für seine Frau alles auf dem Kopf. Sie wusste nicht, was mit ihrem geliebten Menschen passierte und wie sie damit umgehen sollte. Daniela hat ihr unter anderem das Krankheitsbild erklärt, ihr im Austausch mit den Ärzten geholfen und sie über den Urlaub für Pflegende informiert. „Nicht nur meinem Mann, sondern vor allem auch mir hat sie sehr gutgetan“, erzählt Sigrid Schneider. „Ich konnte ihr mein Leid klagen und sie war immer da, wenn ich sie brauchte.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angehörigenarbeit ist ein wichtiger Teil von Danielas Tätigkeit. Mehrere Jahre lang begleitete sie die Schneiders. „Jetzt komme ich kaum mehr zu ihnen, nur wenn es Probleme gibt“, schildert die Nenzingerin, die AGP-Teamkoordinatorin für den Bezirk Bludenz ist. „Sie sind ein Vorzeigebeispiel für gelungene Pflege.“ Denn Danielas Unterstützung sollte zeitlich begrenzt sein und die Betroffenen wieder zur Eigenständigkeit befähigen beziehungsweise in die Regelversorgung eingliedern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schwierige Fälle
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danielas Hauptaufgaben sind die Erst­abklärung, Aufklärungsgespräche, die medikamentöse Einstellung durch einen Psychiater und das Schaffen einer Tages- und Wochenstruktur für die Betroffenen. Doch in manchen herausfordernden Fällen nimmt ihre Arbeit ganz andere Formen an: aktuell betreut sie zum Beispiel drei Klienten, die in einer Messiewohnung leben. Eine davon ist eine suchtkranke Person. Obwohl es eigentlich nicht zu Danielas Aufgabenbereich gehört, organisierte sie für die Frau eine Räumung, bei der eine Tonne Müll aus der Wohnung entfernt wurde. Außerdem ermöglichte sie ihr ein wert­volles Ritual: Jede Woche kann sie nun im Sozialzentrum Nenzing ein entspannendes Vollbad mit Badesalz und Rosenblüten nehmen. Da die Klientin früher Friseurin war, besorgte ihr Daniela auch ein hochwertiges Shampoo. „Es ist wichtig, den ganzen Menschen mit seiner Geschichte zu sehen und darauf einzu­gehen“, sagt sie und zeigt dabei, wie wichtig ihr ein würdevoller Umgang mit wirklich jedem Menschen ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Daniela-Gassner_Alexandra-Serra+%281%29.webp" length="104356" type="image/webp" />
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:11:36 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Innovative Ideen</title>
      <link>https://pflege.vn.at/innovative-ideen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Mobiler Hilfsdienst und Hauskrankenpflege 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Innovative Ideen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Es gibt Patienten, die fast traurig sind, wenn ihre Wunde verheilt ist, weil der Kontakt mit uns dann nicht mehr nötig ist“, erzählt Patrizia Künz schmunzelnd. Sie ist Pflegeleiterin der Krankenpflegevereine Koblach und Mäder. Auch stetig steigende Mitgliederzahlen sind ein Zeichen von guter Arbeit. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Patrizia ist seit rund 30 Jahren in der Pflege und seit fünf Jahren als Pflegeleiterin tätig. In dieser Rolle hat sie bereits viele neue Ideen umgesetzt, um Arbeitsprozesse effektiver und innovativer zu gestalten. Zum Beispiel hat die 51-Jährige ressourcenschonendere Dienstzeiten eingeführt, viele Prozesse digitalisiert und die Heimhilfen so delegiert, dass sich ihr fünfköpfiges Team aus diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen auf fachliche Tätigkeiten fokussieren kann. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für ein professionelleres Auftreten hat sich die Feldkircherin für eine einheitliche Dienstkleidung eingesetzt. Außerdem wurde auf ihre Initiative hin das Wundmanagement von Hausbesuchen auf ambulante Termine im Kranken­pflegeverein umgestellt. Das erspart dem Team einerseits viel Zeit und andererseits fördert es die Selbstverantwortung der Patienten. „Unser Wundmanagement hat einen derart guten Ruf, dass eine Frau trotz ihres Wohnorts in einer anderen Gemeinde unbedingt zu uns kommen wollte“, erzählt Patrizia. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin treibt nicht nur die Optimierung von Arbeitsprozessen voran, sondern investiert auch in ihre eigene Weiterentwicklung: Im vergangenen Jahr absolvierte sie neben ihrer Vollzeitbeschäftigung das Masterstudium Gesundheits- und Pflegemanagement. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Einsatz fürs Team
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitarbeiterinnen schätzen an Patrizia ­sowohl ihr strukturiertes Vorgehen, das klare Abläufe und Sicherheit im Arbeitsalltag gewährleistet, als auch ihr großes Engagement für das Team. Sie habe stets ein offenes Ohr und schaffe ein Arbeitsumfeld, in dem man sich wertgeschätzt und ernst genommen fühlt. Außerdem setzt sie sich für einen guten Teamzusammenhalt ein: „Ich habe einen jährlichen Betriebsausflug und ein vierteljährliches Teambuilding eingeführt, die als Dienstzeit gelten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Patrizia berichtet, dass einmal eine Mit­arbeiterin zögerlich nach einem dreiwöchigen Urlaub fragte. Schlussendlich erhielt sie von der Pflegeleiterin vier Wochen frei. „Ich habe so gut wie keine Krankenstände im Team“, schildert sie als Zeichen für das offenbar hohe Wohl­befinden der Mitarbeiterinnen. Der Krankenpflegeverein hat im vergangenen Jahr auch das Gütesiegel der „Betrieblichen Gesundheitsförderung“ erhalten, das die Gesundheit von Mitarbeitenden und Führungskräften in den Fokus rückt. An Patrizias Einsatz ist ihre Leidenschaft für die Arbeit klar erkennbar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Patrizia_K_nz_+%283%29-ba.webp" length="134344" type="image/webp" />
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 08:36:53 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hingabe macht den  Unterschied</title>
      <link>https://pflege.vn.at/hingabe-macht-den-unterschied</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegende Angehörige und Betreuung daheim 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hingabe, die den Unterschied macht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Sie tun alles für mich und behandeln mich wie eine Königin“, sagt Helga Schreiber (89) über ihre 24-Stunden-­Betreuerinnen Mária Alakšová und Tünde Boros. „Ihr Einsatz geht weit über das Erwartete hinaus“, bestätigt auch die Tochter der pflegebedürftigen Frau, Silvia Gabriel.   
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mária (62) und Tünde (48) wechseln sich bei der Betreuung von Helga ab: Jeweils vier Wochen arbeitet die eine, während die andere diese Zeit bei der Familie im Heimatland verbringt. Mária kommt aus der ­Zentralslowakei und Tünde aus dem Herzen Rumäniens. Beide sind seit über zwei Jahren bei Helga Schreiber tätig. „Ich komme jedes Mal gerne hierher“, sagt Tünde. „Es ist wie ein zweites Zuhause“, fügt Mária hinzu. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Aufgabe besteht darin, Helga rund um die Uhr zu betreuen. Sie bieten Beschäftigung, etwa durch Spiele, und umfassende Unterstützung jeglicher Art, zum Beispiel bei der Körperpflege, beim Umziehen und beim Gehen. ­Außerdem kümmern sie sich um den gesamten Haushalt – von Staubsaugen und Wäschewaschen bis hin zu Kochen. „Ihr Essen schmeckt immer sehr gut“, betont Helga. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Aber sie machen noch ganz viele zusätzliche Dinge, die sie gar nicht machen müssten, zum Beispiel Gartenarbeit“, wirft Tochter Silvia ein. Während Helga von früheren Betreuerinnen beim Fernsehen allein gelassen wurde, leisten ihr Mária und Tünde Gesellschaft. Außerdem bieten sie Familienmitgliedern immer wieder an, zum gemeinsamen Essen zu kommen, da sie ausreichend gekocht haben. „Dieses Einbeziehen der Ange­hörigen stärkt das Miteinander enorm.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Enge Beziehung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund einer komplexen und anspruchsvollen Pflegesituation sind in diesem Fall nicht nur Kompetenz und Respekt, sondern auch Empathie entscheidend. Mária Alakšová gelingt es dabei, nicht nur Helga dort ­abzuholen, wo sie es braucht, sondern auch deren Tochter. „Wenn ich auf Besuch bei meiner Mutter bin, sagt Mária immer mit einem Lächeln: ‚Wir schaffen alles‘“, erzählt Silvia. „Diese positiven Worte hallen dann noch lange in mir nach.“ Für Mária ist es eine besonders wertvolle Arbeit: „Es ist bereichernd, wenn man das Leben anderer Menschen schöner machen kann.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Helga länger im Krankenhaus lag, besuchte Tünde Boros sie täglich, obwohl dies eigentlich nicht zu ihren Pflichten zählte. „Das war für meine Mutter emotional sehr wichtig, weil es ihr den nötigen Halt gab“, erzählt Silvia. „Mein Besuch hat nicht so viel gegolten wie der von Tünde“, fügt sie lachend hinzu. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Helga dann zurück nach Hause kam, aber die vier Wände nicht mehr ver­lassen konnte, lud Tünde Freundinnen der Pflegebedürftigen ein und backte für den Anlass Kuchen – alles auf Eigen­initiative. „Diesen Beruf macht man nur gut, wenn man ihn von Herzen macht“, sagt Tünde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der entscheidende Unterschied zur ­herkömmlichen Betreuung liegt bei Mária und Tünde in der engen ­zwischenmenschlichen Beziehung zu Helga und ihren Angehörigen. Von allen Seiten fühlt sich diese Arbeits­verbindung wie Familie an.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2026 07:28:41 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unermüdlicher  Einsatz</title>
      <link>https://pflege.vn.at/unermudlicher-einsatz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegende Angehörige und Betreuung daheim 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unermüdlicher Einsatz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Sie ist 19 Jahre alt, aber auf dem Stand eines mehrere Monate alten Babys“, beschreibt Hale Hämmerle den Zustand ihrer stark beeinträch­tigten Tochter Selina (19). Der hohe und ­ständige Pflegeaufwand ist sehr belastend, aber die 45-Jährige legt alles daran, ihrem Kind viel Liebe und Freude zu schenken.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selina ist vollkommen auf ihre Mutter angewiesen. Sie hat Pflegestufe sieben und kann weder sprechen noch gehen oder selbstständig essen. „An ihrem Schreien erkenne ich, ob sie Hunger hat, Schmerzen verspürt oder einfach nur schlecht gelaunt ist“, erzählt Hale. Ihre Tochter wird im Abstand von zwei Stunden mit pürierter Nahrung gefüttert und gewickelt werden muss sie alle drei bis vier Stunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An schlechten Tagen braucht sie viel Beschäftigung und Nähe, wodurch ­Hale kaum Zeit für andere Aufgaben wie die Hausarbeit bleibt. Hin und wieder gibt es auch unruhige Nächte, nach denen beide mit nur zwei oder drei Stunden Schlaf zur Arbeit beziehungs­weise zur Lebenshilfe gehen. „Doch ­abgesehen von solchen Phasen ist sie sehr unkompliziert“, sagt ihre Mutter. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Tag nach Selinas Geburt wurde bei ihr das Down-Syndrom festgestellt. Rund ein Jahr später kam eine Epilepsiedia­gnose hinzu. „Am Tag hatte sie 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           teilweise bis zu 35 Anfälle“, erinnert sich ­Hale. Mit der Zeit brachte man die Epilepsie in den Griff, doch in den vergangenen Jahren kamen eine starke 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Skoliose (eine Verkrümmung der Wirbelsäule) und Endometriose (eine Unterleibs­erkrankung) hinzu. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Ich muss einfach“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hale ist seit einigen Jahren alleinerziehend und arbeitet Teilzeit. Viermal pro Woche ist die Ordinationsassistentin bis zum Nachmittag im Dienst und übernimmt Selina danach sofort von der Lebenshilfe. Zeit für sich selbst bleibt ihr nur selten. Jedes zweite Wochenende ist Selina bei ihrem Vater, und auch Hales 26-jähriger Sohn sowie eine Freundin passen hin und wieder auf ihre Tochter auf. Doch oft erledigt die zweifache Mutter in dieser „freien Zeit“ in Ruhe die Hausarbeit, den Einkauf oder Behördengänge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Herausforderndste ist, sich selbst nicht zu verlieren und seine Ziele trotzdem zu verfolgen“, sagt die Lauteracherin. Ein großer Wunsch von ihr wäre es, eine ein- bis zweiwöchige Reise am Stück zu machen. Doch erstens gibt sie Selina über Nacht nur in die Obhut von Menschen, die sie gut kennt, um sicher zu sein, dass sie gut behandelt wird. Und zweitens bittet sie ungern um Hilfe oder um einen Gefallen. „Schlussendlich brauche ich nicht viel – manchmal ein Spaziergang oder ein Kaffeetrinken mit Freunden gibt mir schon viel.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn Hale durch die Pflege täglich erschöpft ist, findet sie dennoch Kraft, um anderen Eltern mit beeinträchtigten Kindern zu helfen, zum Beispiel beim Ausfüllen von Anträgen, bei Telefonaten und mit Informationen. Woher sie die viele Energie nimmt, weiß sie selbst nicht. „Ich bin es nicht anders gewohnt. Ich muss einfach.“ Hin und wieder weint sie aus Erschöpfung. Doch dann sieht sie das Lächeln ihrer Tochter und weiß, warum sie all das auf sich nimmt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2026 07:24:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/unermudlicher-einsatz</guid>
      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pflege trotz  eigener Krankheit</title>
      <link>https://pflege.vn.at/pflege-trotz-eigener-krankheit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegende Angehörige und Betreuung daheim 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pflege trotz eigener Krankheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vor knapp zehn Jahren überstand Walter Müller zweimal Krebs, aktuell hat er Arthrose und sollte sich laut Orthopäden einer Knieoperation unterziehen. „Das mache ich aber erst, wenn ich wirklich Schmerzen habe, weil ich ansonsten drei Monate ausfallen würde und mich nicht um meine Frau kümmern könnte“, sagt der 83-jährige Bürser, der seine Frau Brigitta Müller (94) seit Jahren pflegt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Alter von sechs Jahren erkrankte Brigitta an der Kinderlähmung Poliomyelitis. „Es war im August, ein Monat vor Schulbeginn“, erinnert sie sich. „Ein halbes Jahr lang war ich vom Becken abwärts gelähmt und konnte auch nicht selbstständig essen.“ Ein Jahr später konnte sie dann die Schule besuchen, doch sie musste mit einem Leiterwagen in die Schule gebracht und von den Lehrern in die Klasse getragen werden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einem weiteren Schuljahr war Brigitta wieder selbstständig. ­Zurückgeblieben war lediglich ein schmerzloses Hinken. Sie konnte wieder alles machen, von Wandern bis hin zu Tanzen in der Trachtengruppe Bludenz. Dort lernte sie auch Walter kennen, den sie bald darauf heiratete. Erst danach zeigte sich wieder eine Einschränkung infolge der Infektionskrankheit: Wegen der körperlichen Belastung wurde ihr von mehr als zwei Kindern abgeraten. Sie bekam also genau zwei und hat heute sieben Urenkel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Mit etwa 55 Jahren begann sie stärker zu hinken und benötigte einen Gehstock, zehn Jahre später einen Rollator und mit circa 80 Jahren schließlich einen Rollstuhl“, erzählt Walter. Er erinnert sich an Zeiten, in denen sie auch noch mit dem Rollstuhl gereist sind, zum Beispiel nach Portugal oder an die Nordsee. „Freunde dachten, das sei zu mühsam, aber davon ließ ich mich nicht beirren.“ Er übernahm zunehmend Aufgaben für seine Frau, die sie nicht mehr erledigen konnte, und engagierte sich außerdem jahrelang als ehrenamtlicher Obmann des Krankenpflegevereins Bürs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           An erster Stelle
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute übernimmt Walter bis auf die Morgenwäsche alle pflegerischen Tätigkeiten für seine Frau: von der ­Körperpflege und dem Umziehen bis hin zur Unterstützung bei der Fortbewegung. Fast jeden Nachmittag geht er mit ihr im Rollstuhl spazieren und anschließend auf einen Cappuccino ins Café. Aufgrund eines neuen Autos für den Rollstuhl­transport können die beiden nun auch wieder Ausflüge unternehmen, zum Beispiel an den Bodensee. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass nicht immer alles leicht ist, lässt sich dem Rentner kaum entlocken. Das Schwierigste sei das Heraus- und Hineinhieven in den Rollstuhl, und bis vor zwei Monaten musste er jede Nacht mindestens zweimal aufstehen, um seine Frau zu unterstützen. „Ich war müde und nahe am Burnout, aber jetzt, mit ein paar Anpassungen, geht es wieder gut“, ­schildert der ehemalige Unternehmer. Mehr Unterstützung bei der Pflege möchte er nur, wenn es unbedingt sein muss. Schlussendlich gibt auch seine Frau ihm viel: „Es ist schön, mit ihr zu reden und dass wir uns haben. Sie kommt für mich an erster Stelle.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2026 07:05:43 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zusammenhalt, der weitergeht</title>
      <link>https://pflege.vn.at/zusammenhalt-auch-uber-den-dienst-hinaus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegeteam 2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenhalt auch über den Dienst hinaus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Katja Grundner • 12. Mai 2026
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein starker Teamgeist, ein einzigartiges Ritual, Einsatz auch außerhalb der Arbeitszeit sowie ein besonders engagierter Vorstand – damit sticht der Krankenpflegeverein (KPV) Lauterach besonders hervor. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In unserem elfköpfigen Team ist man wirklich füreinander da“, sagt die Pflegedienstleiterin Sonja Kaiser (56). Nicht nur bei eigener Erkrankung, sondern auch bei Krankheitsfällen in der Familie ist es selbstverständlich, füreinander einzuspringen. „Außerdem gibt es nicht nur Platz für Freude, sondern auch für Trauer.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teammitglied Elisabeth Biedermann (57) erinnert sich an die Zeit, als ihr Mann verstorben ist: „Alle im Team waren sehr fürsorglich und haben besonders Rücksicht auf mich genommen.“ Zum Beispiel übernahmen ihre Kolleginnen – und ein männlicher Kollege – einige Monate lang die Patienten in der letzten Lebensphase, um Elisabeth nicht damit zu konfrontieren. Der KPV Lauterach betreut pflegebedürftige Kinder und Erwachsene zu Hause – teils nur vorübergehend, teils über viele Jahre hinweg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Einsatz in der Freizeit 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor zwei Jahren musste sich das Team von 68 Patienten verabschieden und im vergangenen Jahr von 38. Im KPV Lauterach wurde dafür ein außergewöhnliches Jahresevent ins Leben gerufen: ein Verabschiedungsritual, bei dem sich die Teammitglieder in Kaisers Garten treffen, ein Lagerfeuer entzünden und der Verstorbenen gedenken. Dafür investiert das Team seine Freizeit. Genauso wie für ein jährliches Grillfest mit den koope­rierenden Hausärzten. Beides organisiert das Team selbst, von den Einladungen bis hin zur Verpflegung. Hinzu kommen ehrenamtliche Tätigkeiten für den Verein, zum Beispiel hatte der KPV Lauterach beim Palliativ-Straßenfest in Hohenems einen Kuchenstand gemacht, um Geld zu sammeln. Auch bei Veranstaltungen wie dem Business-Run tritt das Team gemeinsam auf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Schönste ist unser Zusammenhalt“, sagt Natalie Pruscha (39), eine der zwei diplomierten psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, die für ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen zuständig sind. Sie ist bei vielen der Aktivitäten dabei und fühlt sich nicht nur auf beruflicher, sondern auch auf privater und emotionaler Ebene vom Team verstanden und unterstützt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer jedoch nicht nur teilweise, sondern ständig Freizeit in den KPV Lauterach investiert, ist der ehrenamtliche Vorstand. „Er ist besonders wichtig und aktiv bei uns“, sagt Sonja. „Er hält uns den ­Rücken frei, hat immer ein offenes Ohr und ermöglicht uns viel“, fügt Elisabeth wertschätzend hinzu.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2026 06:55:21 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>„Station ist mein 2. Zuhause“</title>
      <link>https://pflege.vn.at/diese-station-ist-mein-zweites-zuhause</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Krankenhaus 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Diese Station ist mein zweites Zuhause“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Beate Rhomberg • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Als Dragan Jovanovic von seinen zahlreichen Nominierungen für den Award erfährt, ist seine Reaktion so ehrlich wie berührend. „Vielleicht gehe ich nächstes Jahr doch nicht in Pension“, sagt er mit einem Lächeln. Die Wertschätzung rührt ihn sichtbar.  
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit 35 Jahren prägt der gebürtige Serbe die Neuro 3 am LKH Rankweil – seit 20 Jahren als Teamleiter. Seine berufliche Laufbahn begann 1982 an der Krankenpflegeschule in Belgrad. Acht Jahre lang arbeitete er in der Pflege, bevor es ihn – der Liebe zum Fußball wegen und weil seine Familie bereits hier war – nach Vorarlberg zog. „Ich wollte Profifußballer werden und habe beim FC Wolfurt angefangen“, erzählt er schmunzelnd. „Aber ich wollte auch immer arbeiten.“ Am 1. Jänner 1991 begann er deshalb als Pfleger auf der Neuro 3. „Dass ich ausgerechnet in der Neurologie gelandet bin, das hat sich einfach so ergeben“, sagt er. Geblieben ist er bis heute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Alles ein Geben und Nehmen“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit 2005 leitet er die Station. Und wer mit ihm spricht, spürt: Hier steht jemand, der seinen Beruf wirklich lebt. „Ich habe keine besondere Strategie dafür, ein guter Chef zu sein. Für mich ist das ganz normal. Es ist alles ein Geben und Nehmen. Wenn jemand Wünsche hat, versuche ich darauf einzugehen und umgekehrt bekomme ich den Rückhalt aus dem Team“, erzählt Jovanovic bescheiden und ergänzt: „Ich habe eigentlich immer gute Laune, das wirkt ansteckend.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Pandemie war wie für so viele auch für Dragan Jovanovic eine der größten Herausforderungen seiner Karriere. Auf die Frage, wie er sein Team auch 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           für schwierige Situationen stärkt, sagt er: „Zusammenhalt ist das Wichtigste. Wir haben viele Teamsitzungen und auch privat sind wir eng verbunden und unternehmen in der Freizeit oft was zusammen. Wir haben auf der Station sehr wenige Krankenstände und keinen Mangel an Pflegekräften. Alle arbeiten gerne auf der Neuro 3 – das bedeutet mir viel.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ausgleich auf dem Fußballplatz
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seinen Ausgleich sucht Jovanovic an den Wochenenden noch heute auf dem Fußballplatz. Seit über 30 Jahren ist er als Schiedsrichter aktiv und spielt selbst noch ab und zu gerne Fußball. „Das ist ein guter Ausgleich – genauso wie das Radfahren mit meiner Familie oder Saunabesuche“, erzählt er. 2026 wird der 62-Jährige in Pension gehen. „Ich freue mich auf das, was kommt – aber es wird auch schwer. Diese Station ist mein zweites Zuhause.“ Was ihm fehlen wird? „Mein Team. Die Patienten. Das Auf­stehen am Morgen vielleicht“, sagt er und lacht. Sein größter Stolz? „Die vielen Menschen, denen ich helfen konnte. Patienten, die sich persönlich oder mit Leserbriefen in der Zeitung bedanken. Und natürlich mein Team. Ich bin dankbar, so viele wunderbare Kolleginnen und Kollegen kennengelernt zu haben.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Blog_Journal-Artikel_13.jpg" length="208498" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 24 May 2025 08:55:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/diese-station-ist-mein-zweites-zuhause</guid>
      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dem Schicksal getrotzt</title>
      <link>https://pflege.vn.at/dem-schicksal-getrotzt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Krankenhaus 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem Schicksal getrotzt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Langsam stemmt sich Julia Schneider (26) aus dem Rollstuhl hoch. Dann steht sie. „Ich kann auch ein paar Schritte gehen“, sagt die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, und sie nützt diese kleinen Möglichkeiten, wann immer es geht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein schwerer Motorradunfall hatte die junge Allgäuerin brachial aus ihrem gewohnten Leben gerissen. Es war der 17. Juni 2023 und Julia auf der Heimfahrt nach Lindenberg, als sie in der Nähe von Bregenz von einer Autofahrerin gerammt und in der Folge gegen einen Baum geschleudert wurde, wo sie schwer verletzt liegenblieb. Im Krankenhaus dann die alles verändernde Diagnose: inkomplette Querschnittlähmung. Julia Schneider brauchte einige Zeit, um ihr Schicksal zu verarbeiten. „Es beschäftigt mich immer noch“, räumt sie freimütig ein. Doch sie kämpfte sich zurück, auch an ihre Arbeitsstelle, das Landeskrankenhaus Bregenz. „Ich wollte unbedingt wieder meinem Beruf nachgehen“, erzählt Julia und ergänzt mit fester Stimme: „Man braucht Ziele und Hoffnungen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Neuer Arbeitsbereich
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterstützung bekam sie von Familie, Freunden und der Kollegenschaft. „Sie haben mich nicht aufgegeben“, flicht sie dankbar ein. Allerdings musste ein neuer Arbeitsbereich gesucht werden, denn auf die Interne Abteilung, in der Julia Schneider seit 2020 beschäftigt war, konnte sie nicht mehr. Schließlich tat sich eine Möglichkeit im EKG auf, wo auch genug Platz für das Manövrieren mit dem Rollstuhl vorhanden ist. Besonders dankbar ist Julia in diesem Zusammenhang Patrizia Zangerl, Mitglied des Betriebsrats des LKH Bregenz. „Sie hat alles organisiert und dafür gesorgt, dass ich wieder im Krankenhaus arbeiten kann.“ Ein bisschen bedauert sie den nötig gewordenen Wechsel, aber: „Ich bin froh, dass ich wieder Kontakt mit Patienten habe.“ Jenen zu den Kolleginnen und Kollegen auf der Internen hält Julia durch regelmäßige Besuche auf der Station. Die Auszeichnung im Rahmen des Pflegeawards kam überraschend. „Es gibt so viele andere, die viel leisten“, sei ihr erster Gedanke gewesen. Andere mussten sie erst darin bestärken, sich über die Ehrung zu freuen und sie zu genießen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mut machen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Schicksal hat Julia Schneider übel mitgespielt, aber nicht gebrochen. „Bald sitze ich wieder auf dem Motorrad“, kündigt sie leidenschaftlich an. Dafür wird die Maschine auf ihre Bedürfnisse umgebaut. Julia engagiert sich zudem weiterhin im Vorstand eines kleinen Motorradclubs ihrer Heimatgemeinde, und sie will weiterhin reisen, andere Kulturen entdecken, im Meer baden: „Einfach das Leben genießen und tun, was Spaß macht.“ Ebenso möchte Julia Schneider andere ermutigen, nicht aufzugeben: „Wichtig sind Menschen, die einen stützen. Dann ist viel möglich.“ 
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 23 May 2025 08:51:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/dem-schicksal-getrotzt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hilfsbereit  und voller Herz</title>
      <link>https://pflege.vn.at/froehlich-hilfsbereit-und-voller-herz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Krankenhaus 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fröhlich, hilfsbereit und voller Herz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Beate Rhomberg • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Treffender als mit diesen Worten kann man Elisabeth von der Thannen nicht beschreiben. Man könnte sagen sie ist das, was man eine geborene Pflegerin nennt. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr Weg in die Pflege begann mit einem Praktikum in einer Gärtnerei – doch dort merkte sie schnell, dass sie mit Pflanzen nicht viel anfangen konnte. Vielmehr zog es sie zu den Menschen. So bewarb sie sich für ein soziales Jahr und landete in einem Pflegeheim. „Ich musste gleich am ersten Tag jemanden waschen. Das war ein ziemlicher Schock“, erinnert sie sich. Doch am selben Abend war ihr klar: „Es war überhaupt kein Problem für mich. Ich wusste sofort, in der Pflege zu arbeiten ist das, was ich mein Leben lang machen möchte.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Krankenpflegeschule führte sie ihr Weg auf die Interne B in Feldkirch. „Ich wollte eigentlich zurück ins Pflegeheim aber die Interne war einfach perfekt für mich“, erzählt die Frohnatur, die schon immer in allem gerne das Positive gesehen hat. Die Arbeit mit alten Menschen liebt die 36-Jährige und auch bei an Demenz leidenden Menschen hat sie keine Berührungsängste. „Ich sehe das als Herausforderung und mag es, mir Spiele und Aufgaben auszudenken, die die Leute dazu bringen, hier auf der Station zu bleiben“, so die 36-Jährige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eine besondere Erinnerung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Erlebnis ist ihr ganz besonders in Erinnerung geblieben: „Vor ein paar Jahren hatten wir eine Patientin, die vor einer Operation reanimiert werden musste. Nach der OP ist sie zwar aufgewacht, konnte sich aber nicht mehr mitteilen oder bewegen. Ich habe trotzdem viel mit ihr geredet, habe ihr gesagt, dass wir das zusammen hin­bekommen und dass sie klingeln soll, wenn sie etwas braucht. Obwohl ich wusste, sie ist eigentlich nicht in der Lage dazu. Es war dann der letzte Abend vor meinem Urlaub, als ich plötzlich die Klingel aus ihrem Zimmer hörte. Sie hat es tatsächlich geschafft, weil sie unbedingt aufwachen und sich bei mir für die Reanimation bedanken wollte, bevor ich in den Urlaub gehe. Das war unglaublich für mich, dass meine Stimme, die sie gehört hat, das ausgelöst hat“, erinnert sie sich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solche Momente und ein tolles Team, auf das sie sich verlassen kann, motivieren Elisabeth jeden Tag aufs Neue. „Seit zwölf Jahren gab es keinen einzigen Tag, an dem ich nicht gerne arbeiten gegangen bin. Für mich fühlt es sich nicht an wie Arbeit, sondern als würde ich Zeit mit guten Freunden verbringen. Die Zusammenarbeit im Team und auch mit den Ärzten könnte nicht besser sein“, ist sich die sympathische Dornbirnerin sicher.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Blog_Journal-Artikel_11.jpg" length="353531" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 22 May 2025 08:46:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/froehlich-hilfsbereit-und-voller-herz</guid>
      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Den Menschen  als Ganzes sehen</title>
      <link>https://pflege.vn.at/den-menschen-als-ganzes-sehen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegeheim 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Menschen als Ganzes sehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Beate Rhomberg • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn Annemarie Lang über ihre Arbeit spricht, wird sofort klar: Für sie steht nicht nur der Körper, sondern der ganze Mensch im Mittelpunkt. Seit 2014 arbeitet die 49-Jährige im Sozialzentrum Egg, inzwischen als stellvertretende Pflegedienstleiterin.  
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre berufliche Reise begann aber schon viel früher: Durch die Krebserkrankung ihres Bruders wuchs in ihr früh der Wunsch, in der Pflege zu arbeiten. Nach ihren ersten Jahren auf der Internen West im Krankenhaus Dornbirn und der Geburt ihrer vier Kinder suchte sie eine wohnortnähere Anstellung – und fand im Sozialzentrum Egg ihre neue berufliche Heimat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sie dort von Anfang an beeindruckt hat: „Dass in Besprechungen nicht nur medizinische Themen, sondern auch die Lebensgeschichten der Bewohner eine Rolle spielen.“ Diese Sichtweise prägt ihre Arbeit bis heute. Um ihr Wissen zu vertiefen, absolvierte sie eine geronto­psychiatrische Zusatzausbildung – und entwickelte daraus ein Herzensprojekt: regelmäßige Fallbesprechungen im Haus, bei denen alle Mitarbeitenden eingeladen sind – von den Pflegekräften bis zur Hauswirtschaft. Ziel dieser besonderen Initiative ist es, die Biografien einzelner Bewohner herauszuarbeiten, sie besser zu verstehen und daraus Strategien für den Umgang im Alltag abzuleiten. „Ich erkläre, wie jemand tickt, warum er vielleicht herausfordernd ist – und was man ausprobieren könnte, um besser mit der Person zurechtzukommen. Das ist dann wie ein Rezept für den jeweiligen Menschen“, beschreibt sie ihren Zugang, der im Team auf großes Interesse stößt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ruhe in den Alltag bringen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In ihrer Arbeit geht Annemarie Lang es bewusst ruhig an. „Die Bewohner spiegeln das Verhalten der Pflegekräfte. Wenn ich hektisch bin, sind sie es auch.“ Besonders schön ist es für sie, wenn sich genau diese Ruhe auf das Haus überträgt – etwa wenn sie es schafft, dass mittags alle gemeinsam am Tisch sitzen. „Ich setze mich dann ruhig hin und warte, bis sich alle nach und nach zu mir setzen. Das ist für mich richtig schön zu sehen, wenn es klappt“, erzählt die gebürtige Andelsbucherin, die inzwischen in Egg lebt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch für junge Kolleginnen und Kollegen nimmt sich Annemarie gerne Zeit. „Pflegekräfte, die direkt von der Ausbildung kommen oder bei uns ein Praktikum machen, haben oft noch nicht viel Vorstellung vom Alltag im Pflegeheim. Man muss sich an vieles erst gewöhnen und für manche ist das anfangs heraus­fordernd“, erklärt sie. Dadurch, dass sie den jungen Menschen die psychologischen Aspekte der Bewohner näherbringt, verstehen diese vieles deutlich besser. „So habe ich es auch schon geschafft, dass jemand im Beruf geblieben ist, obwohl er eigentlich schon aufgeben wollte. Ich nehme mir einfach die Zeit für die jungen Leute. Das liegt mir genauso am Herzen, wie die Arbeit mit den alten Menschen“, betont Annemarie Lang.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Blog_Journal-Artikel_10.jpg" length="275850" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 21 May 2025 08:43:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/den-menschen-als-ganzes-sehen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fröhlich durch den Pflegealltag</title>
      <link>https://pflege.vn.at/mit-froehlichkeit-durch-den-pflegealltag</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegeheim 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Fröhlichkeit durch den Pflegealltag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Beate Rhomberg • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Schon als Kind habe ich meiner Oma die Haare eingedreht oder bin viel beim Opa gesessen“, erzählt Birgit Neyer auf die Frage, wie sie als junge Frau den Entschluss faste, einen Pflegeberuf zu erlernen.  
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wunsch war früh da – wurde aber zunächst ausgebremst. Ihre Mutter hatte andere Pläne, wollte sie lieber in einer höheren Schule sehen. „Sie meinte es nie böse. Es war einfach ihr Traum, Marienberg zu besuchen.“ Nach einem Schicksalsschlag brach Birgit die Schule aber ab, begann einen Ferialjob als Stockmädchen im Altersheim – und fand dort ihre Bestimmung. „Ein Job im Büro kam für mich nie in Frage“, erzählt die quirlige Wolfurterin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit 24 Jahren ist sie nun im SeneCura Pflegeheim Herrenried in Hohenems und für viele Kolleginnen und Kollegen ein echtes Vorbild. In der Langzeitpflege sieht sich Birgit Neyer genau im richtigen Beruf. „Man baut Vertrauen auf, kennt die Eigenheiten der Menschen – und begleitet sie auf ihrem letzten Weg.“ Wofür sie von vielen bewundert wird, ist ihr Umgang mit schwierigen Bewohnerinnen und Bewohnern. „Ich sehe das als Heraus­forderung und gehe dann erst recht auf diese Leute zu“, sagt die 52-Jährige mit einem Lachen. Ihre tiefe, laute Stimme würde ihr dabei helfen, Menschen zu mobilisieren, die sonst gerne einfach liegen bleiben. „Irgendwie vertrauen mir die Bewohner einfach“, sagt sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die singende Schwester
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Haus ist Birgit bekannt für ihre Fröhlichkeit. „Ich brauche morgens zwei Kaffee und meine Musik im Auto, dann kann’s samt Ohrwurm losgehen“ lacht sie. „Manche sagen: ‚Da kommt wieder die singende Schwester.‘“ Gute Laune gehört für sie dazu. „Ich bin einfach so. Ich habe immer schon gerne gelacht und eine gewisse Dankbarkeit im Leben verspürt. Und wenn’s mal nicht läuft, kann ich mich auf mein Team verlassen.“ Besonders berührend war für sie ein Abschied: „Eine Frau lag im Sterben und ich habe sie noch einmal gedrückt und gefragt ob sie gut liegt und alles passt. Ich merkte sie wollte etwas sagen, konnte es aber nicht. Also saß ich bei ihr und gab ihr die Zeit, die sie brauchte bis sie schließlich mit viel Anstrengung ein „Danke für alles“ über die Lippen brachte und mich eindringlich ansah. Ein paar Stunden später war sie nicht mehr. Das hat mich sehr berührt“, erinnert sich Birgit. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Kraft schöpft sie beim Waldbaden, beim Radfahren oder mit der Familie. Und wenn sie doch mal was drückt, dann wirft sie einen Stein in den Bach. „Man muss loslassen, was einen belastet und sich dann wieder bewusst werden, wie gut es einem geht“, sagt sie und lacht auch schon wieder dabei.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Blog_Journal-Artikel_9.jpg" length="236763" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 20 May 2025 08:35:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/mit-froehlichkeit-durch-den-pflegealltag</guid>
      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mit Herz und Humor</title>
      <link>https://pflege.vn.at/mit-herz-und-humor</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegeheim 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Herz und Humor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Snjeza Panic ist eine ausgesprochene Frohnatur. Sie lacht und redet gerne und vermag mit ihrer temperament­vollen Art auch die Bewohnerinnen 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           und Bewohner des Benevit-Pflegeheims Weidach in Bregenz mitzureißen. Sie danken es ihr mit Freude und Zufriedenheit.   
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit 2006 lebt die gebürtige Kroatin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Snjeza Panic brachte eine Ausbildung als Bürokauffrau mit, entschied sich aber, im damaligen Altersheim Kronhalde mitzuarbeiten. An seine Stelle trat 2007 der Neubau des Sozialzentrums. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden umgesiedelt, und auch Snjeza ging mit. Um bleiben zu können, benötigte sie jedoch eine Heimhilfe-Ausbildung. Sie absolvierte das Geforderte, denn: „In der Arbeit mit alten Menschen habe ich meine Berufung gefunden.“ Snjeza Panic lebt ihren Job. Erzählt sie davon, leuchten ihre Augen, zeigen sich in jedem Wort ein großes Herz und viel Humor. Sich Zeit für die Menschen zu nehmen, sie zu Aktivitäten zu motivieren und das, was sie noch können, zu erhalten, ist der quirligen Frau ein großes Anliegen. „Das ist wichtig für die Bewohner und es hilft auch uns als Personal“, sagt Snjeza. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           In der Freizeit unterwegs
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie weiß, wie es sich anfühlt, fremd zu sein. Da gehe es Menschen, die in ein Heim kommen, nicht anders. Umso mehr ist Snjeza Panic daran gelegen, ihnen schöne und angenehme Tage zu bereiten. Dafür ist ihr auch die Freizeit nicht zu schade. Sie unternimmt mit den Bewohnern kleine Ausflüge, macht mit ihnen Markt-, Kaffeehaus- und Friedhofsbesuche. Im Sommer, wenn das interne Programm ruht, ist Snjeza oft mit einer Gruppe auch im benachbarten Hotel Schwärzler anzutreffen, wo genüsslich Becher „Heißer Liebe“ verspeist werden. Bei Veranstaltungen im Haus sorgt sie gerne für kleine Sketche. Einmal hat sie mit Bewohnern eine Miniausgabe von „Sister Act“ auf die Beine gestellt. „Es war ein Riesenspaß“ erinnert sie sich gerne daran zurück. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Verlässlicher Rückhalt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Panic hat außerdem ein Händchen fürs Dekorieren. So sind die Räumlichkeiten immer wieder den Anlässen entsprechend geschmückt. Das schaffe auch Orientierung für die Bewohner. „Am Sonntag sind die Tische mit weißen Tischtüchern eingedeckt. So wissen die Menschen, dass Sonntag ist“, nennt Snjeza ein einfaches Beispiel. Man merkt, dass ihr das Wohl der Bewohner über alles geht. Snjeza Panic ist dankbar, dass sie bei allem auch auf den Rückhalt der Stations- und Heimleitung zählen kann. „Snjeza ist ein Engel“, bringt es Inge Sams, von der sie für den Pflegeaward nominiert worden war, auf den Punkt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 19 May 2025 08:30:33 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Begleiterin auf schweren Wegen</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Mobiler Hilfsdienst und Hauskrankenpflege 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Begleiterin auf schwierigen Wegen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollte sie Kindergarten­pädagogin werden. „Doch dafür fehlte mir das musikalische Talent“, erzählt Sabine Österreicher (55) lachend. Also ging sie in die Kinderkrankenpflege.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit 35 Jahren ist sie dort fest verankert, inzwischen in der mobilen Variante. Mit ihrem Team unterstützt und begleitet Sabine Österreicher kranke Kinder und deren Familien auf oft schwierigen Wegen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis vor 21 Jahren gab es in Vorarlberg kein mobiles Angebot für schwerkranke Kinder und Jugendliche. Sabine Österreicher arbeitete damals im Krankenhaus Dornbirn und war bemüht, den Kindern und ihren Familien einen guten Start zu Hause zu ermöglichen. „Leider kam es oft zu Wiedereinweisungen oder die jungen Patienten mussten länger im Spital bleiben, weil die erforderliche Pflege zu Hause nicht zur Verfügung stand“, schildert Österreicher die Beweggründe, die sie antrieben, eine Mobile Kinderkrankenpflege zu realisieren. Im damaligen Leiter der Pädiatrie, Bernd Ausserer, fand sie einen wichtigen Förderer ihrer Idee. Inzwischen ist die connexia Mobile Kinderkrankenpflege anerkannter Bestandteil des Gesundheitssystems. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wissen und Menschlichkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Betreuung eines Kindes beginnt meist mit der Diagnose und kann bis an sein Lebensende führen. Familien in solch‘ belastenden Lebenssituationen zu begleiten, erfordert fachliches Wissen, aber auch Menschlichkeit und Geduld. Es gelte, Eltern auf Augenhöhe und mit Respekt zu begegnen. Ebenso wichtig ist der Leiterin der Mobilen Kinderkrankenpflege, eine Vertrauensbasis zu schaffen, genau hinzuschauen, was die Familie braucht und sie in ihrer pflegerischen Kompetenz zu festigen. Als besondere Stärke des Angebots bezeichnet Sabine Österreicher die Vernetzung mit anderen Systempartnern, wie den pädiatrischen Abteilungen in den Krankenhäusern sowie den niedergelassenen Ärzten. „Bei Kindern, die zu Hause und im Spital betreut werden, ist die Zusammenarbeit aller an der Pflege beteiligten Fachpersonen von großer Bedeutung“, betont Österreicher. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2024 wurden 99 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren vom Team der Mobilen Kinderkrankenpflege begleitet. Die Familien sind dankbar dafür, und Sabine Österreicher wünscht sich, dass es weitergeht, dass es gelingt, mehr junge Menschen in die ambulante Pflege zu bringen. „Pflegen ist ein schöner Beruf“, sagt sie mit der Erfahrung vieler Jahre. Ihre Motivation lässt nicht nach. Im Gegenteil. Die Kinder und wie sie ihre Krankheit bewältigen sind Sabine Österreicher stets aufs Neue Ansporn, selbst auch das Beste zu geben. Seit September 2023 verstärkt ein Mobiles Kinderpalliativteam das Bemühen um eine gute Versorgung junger Patienten auch zu Hause.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 18 May 2025 09:04:22 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Den Menschen verbunden</title>
      <link>https://pflege.vn.at/den-menschen-verbunden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Mobiler Hilfsdienst und Hauskrankenpflege 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Menschen verbunden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Stefanie Penhofer (31) konnte immer schon gut mit Menschen. Ihre Eltern sahen das ebenfalls so und motivierten die Tochter, auch beruflich etwas in diese Richtung zu machen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die erste Station führte Stefanie aber in eine Lehre als Einzelhandels­kauffrau. Es gefiel ihr dort. Noch mehr zeigte sich die Dornbirnerin jedoch von der Arbeit im Mobilen Hilfsdienst angetan. „Meine beste Freundin hat mich einmal in eine Familie mitgenommen. Danach war für mich alles klar“, erzählt sie. Stefanie Penhofer bekam beim MOHI Dornbirn sofort eine Anstellung. Sie absolvierte die Heimhilfe-Ausbildung und ist nun seit vier Jahren für ihre Klienten da. „Mit viel Geduld und Zuwendung unterstützt sie unsere Mama und steht uns treu zur Seite.“ Diese schlicht, aber eingängig formulierte Nominierung durch die Familie überzeugte auch die Jury, das Engagement von Stefanie Penhofer mit dem Pflegeaward zu würdigen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Offenheit und Humor
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stefanie Penhofer ist von Montag bis Samstag für den Mobilen Hilfsdienst im Einsatz. „Ich liebe meinen Job“, liegt viel Leidenschaft in diesem Satz. Offenheit und Humor bezeichnet sie dafür als wichtige Eigenschaften. Beides hat sie und pflegt sie. Stefanie Penhofer leistet hauptsächlich Betreuungsaufgaben, packt jedoch bei Bedarf auch einmal im Haushalt mit an. „Was machen wir heute?“, diese Frage bekommt sie oft gestellt. „Was du möchtest“, lautet ihre Antwort. Die noch verbliebenen Ressourcen ihrer Klienten zu fördern ist Stefanie ein besonderes Anliegen, denn: „Die alten Menschen empfinden es als besondere Wertschätzung, wenn ihre Erfahrung noch gebraucht und genutzt wird.“ 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von ihrem sozialen Umfeld erhält Stefanie Penhofer durchwegs positive Rückmeldungen. „Es ist gut, dass es Leute gibt, die diese Arbeit machen“, hört sie immer wieder. Das freut die junge Frau, der größte Lohn für Stefanie ist jedoch das Strahlen in den Augen der Menschen, für die sie tagtäglich gerne und mit Herzblut da ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Blog_Journal-Artikel_6.jpg" length="200051" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 17 May 2025 08:20:39 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>„Das Herz wird  nie dement“</title>
      <link>https://pflege.vn.at/das-herz-wird-nie-dement</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Mobiler Hilfsdienst und Hauskrankenpflege 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Herz wird nie dement“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Beate Rhomberg • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dass der Weg in die Pflege manchmal ein Umweg sein kann, zeigt das Leben von Beate Zortea. Bereits mit 17 Jahren wusste sie, dass sie in die Pflege gehört – ausgelöst durch einen tragischen Unfall ihres Bruders, den sie wochenlang im Krankenhaus in Innsbruck begleitete und pflegte.    
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch zunächst kamen das Leben und die Kinder dazwischen: vier an der Zahl. Erst mit 37 Jahren, zwei Jahrzehnte nach diesem prägenden Erlebnis, zog sie zum ersten Mal das gestreifte Kleid im Altersheim Bregenz an – und wusste sofort: „Das ist meins.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie absolvierte die Ausbildung beim Mobilen Hilfsdienst, lernte das Gitarrespielen, um mit den Menschen alte Lieder singen zu können, legte noch die Ausbildung zur Pflegeassistentin obendrauf und landete nach Jahren im Pflegeheim schließlich beim Krankenpflege­verein Bregenz, denn bei den Menschen zu Hause sieht sie die Zukunft der Pflege. „Ich bin eigentlich nicht geduldig, aber es in den Pflegeberuf zu schaffen, habe ich trotz der langen Zeit durchgezogen“, erzählt Beate, als sie auf ihr Leben zurückblickt. In ihren Augen funkelt zurecht ein kleines bisschen Stolz mit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zugang zu Menschen mit Demenz
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was Beate Zortea besonders auszeichnet, ist ihr Zugang zu Menschen mit Demenz. Es sind keine Berührungsängste, sondern große Offenheit und echtes Interesse, die sie prägen. „Ich besuche diese Personen in ihrer Welt. Nicht umgekehrt. Wir müssen aufhören zu denken, dass Menschen mit Demenz in unsere Gesellschaft passen müssen und sie stattdessen so nehmen, wie sie sind“, erklärt die Bregenzerin und ist sich sicher, dass wir mit an Demenz erkrankten Menschen kein Mitleid haben müssen. „Diese Leute sind so sehr bei sich. Sie leben fernab von Zeit, Hektik und digitalem Alltag“, sieht sie die positiven Seiten der Erkrankung. Das Interesse an der Demenz führte auch zur Ausbildung als Validationsanwenderin – eine Kommunikations­methode, die speziell auf Menschen mit Demenz zugeschnitten ist. „Das Herz wird nie dement“, ist sich die sympathische 58-Jährige sicher. Wenn sie durch das Singen alter Lieder oder durch die Kommunikation mit ihren Handpuppen ein Grinsen von ihren Patienten bekommt und sieht, dass sie sich bestätigt und gehalten fühlen, dann ist das für sie das größte Geschenk.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Besucherin statt Pflegerin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ihr in ihrer Arbeit besonders wichtig ist? „Dass ich mir immer Zeit für ein Gespräch nehme“, ist für Beate klar. Besonderen Wert legt sie darauf, dass sie nicht nur Pflegerin ist, sondern auch Besucherin. „Natürlich erledige ich meine Aufgaben – aber der Mensch, den ich betreue, steht für mich immer an erster Stelle“, erzählt sie. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass viele Junge mit dem gleichen Herzblut nachkommen: „Damit ich, wenn ich mal selbst im Heim bin, auch so ein Stück Menschlichkeit erfahren darf.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 16 May 2025 08:17:26 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ein Leben im Takt der Pflege</title>
      <link>https://pflege.vn.at/ein-leben-im-takt-der-pflege</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegende Angehörige und Betreuung daheim 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Leben im Takt der Pflege
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/VN/Beate Rhomberg • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Julia Bischof war gerade 18 Jahre alt, als sie Mutter wurde – und gleichzeitig in eine Aufgabe hineinwuchs, die seither ihren gesamten Alltag bestimmt. Ihre Tochter Angelina kam mit einer Fehlbildung des Gehirns zur Welt, ist blind, leidet an starker Epilepsie, kann nicht sprechen und wird künstlich ernährt.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seither übernimmt die Meiningerin die umfassende Betreuung – und stellt dabei ihr eigenes Leben in den Hintergrund. Die Ärzte hatten Angelina damals keine Überlebenschancen gegeben, korrigierten sich aber immer wieder von wenigen Tagen, Monaten bis zu maximal acht Jahren bis sie es schließlich aufgaben, Prognosen abzugeben. Heute ist Angelina 18 Jahre alt und weiß ganz genau, was sie mag und was nicht. „Sie macht viel über fühlen und zeigt uns, bei welchen Menschen sie gerne ist und bei welchen nicht. Und sie liebt es, wenn es draußen warm ist, da unternehme ich dann Spaziergänge mit ihr.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Julia, inzwischen Mutter von drei Mädchen, organisiert den Familienalltag nahezu allein. Neben der aufwändigen Pflege ihrer Tochter, die morgens beginnt und an guten Tagen um 20.30 Uhr endet, wenn Angelina ins Bett geht und durchschläft, hält sie den Haushalt am Laufen, kocht, lernt mit den beiden jüngeren Kindern und sorgt dafür, dass der Alltag funktioniert. Jeder Tag muss nach einem genauen Plan verlaufen. Spontane Änderungen bringen den ganzen Ablauf durcheinander. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Eine wahre Superheldin“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Julias Mann Mario arbeitet Vollzeit. „Sie macht einfach alles – und das 24/7, um mir den Rücken zum Arbeiten freizu­halten. Eine wahre Superheldin“, zeigt 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           er sich dankbar. Unterstützung von außen gibt es kaum. „Durch Angelinas schwere Behinderung ist es nicht so einfach, Hilfe zu bekommen. Es braucht eine spezielle Ausbildung und sie mag auch nicht jeden“, erklärt die 36-Jährige. Eine Frau von der Lebenshilfe unterstützt das Paar aber seit vielen Jahren zwei- bis dreimal im Monat für ein paar Stunden. Die größte Herausforderung im Alltag sieht Julia darin, allen gerecht zu werden und niemanden zu benachteiligen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Mir ist wichtig, dass meine anderen beiden Kinder nicht zu kurz kommen. Spontane Aktionen sind bei uns einfach nicht möglich. Da müssen sie schon oft zurückstecken“, erzählt sie. Sie selbst findet ihren Ausgleich in Spaziergängen mit ihrem Hund. „Die halbe Stunde jeden Tag, in der ich alleine mit ihm spazieren gehe, die nehme ich mir. In der Zeit kann ich frische Luft schnappen und neue Energie tanken“, erklärt Julia. Was ihr am meisten fehlt, sind spontane Unternehmungen, Freunde treffen und vor allem die Möglichkeit, täglich für die Arbeit das Haus zu verlassen, unter Menschen zu sein und sich auszutauschen. „Und ein paar Tage Urlaub, das wäre schon schön“, sagt sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Angelina aber gute Tage hat, an denen sie nur lacht, dann weiß Julia, dass sie das Richtige macht. „Diese Tage sind auch für uns eine Freude“, erzählt die bescheidene Mama, die den Pflege­award stellvertretend für alle annehmen möchte, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 15 May 2025 08:07:15 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mit der Kraft  der Liebe</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegende Angehörige und Betreuung daheim 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Kraft der Liebe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Ich tu‘ alles für die Gertraud!“, sagt Hans Peter Burgstaller (77) versonnen, während sich sein Blick kurz im Blau des Frühlingshimmels verliert. Seit 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           54 Jahren ist das Paar verheiratet, noch länger zusammen. Gertraud (75) und Hans Peter haben sich auf der Arbeit kennengelernt und waren seitdem kaum einmal getrennt.  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben praktisch alles gemeinsam gemacht“, erzählt er von Wanderungen, Skitouren, Radausfahrten und Urlauben. Inzwischen lebt nur noch die Erinnerung daran. Bei Gertraud verschwindet auch diese immer mehr im Nebel des Vergessens. Sie ist an Demenz erkrankt und benötigt bei Pflege-
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           stufe 5 rund um die Uhr intensive Betreuung. Hans Peter stellt sich Tag für Tag dieser Aufgabe, denn für ihn steht fest: „Die Unterbringung in einem Heim ist der allerletzte Schritt.“ So lange es geht, will er seine Frau zu Hause versorgen. „Noch habe ich die Kraft dazu“, fügt er leise an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans Peter Burgstaller steht mit der Herausforderung alleine da. Die Ehe blieb kinderlos: „Wir hatten immer nur uns zwei.“ Gertraud Burgstaller enga­gierte sich unter anderem in der Frauenselbsthilfe nach Krebs, in der Freizeit war das Paar sportlich unterwegs. „Gertraud war überall dabei“, erinnert sich Hans Peter mit Wehmut. Bereits vor einigen Jahren stellten sich bei seiner Frau Episoden von Vergesslichkeit ein. Mit der Zeit häuften sie sich. Dazu kam eine für diese Erkrankung typische Unruhe, die nur Hans Peter mit seiner Anwesenheit zu lindern vermag. Das macht auch eine Entlastung, etwa durch ambulante Unterstützung oder in der Tages­betreuung oft schwierig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kochen gelernt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auszeiten, die sich Hans Peter Burgstaller als pflegender Angehöriger manchmal gönnt, müssen ebenfalls genau geplant werden. Dabei bräuchte er sie dringend. Alles, Haus und Garten, hängen an ihm. Sogar Kochen hat er gelernt, um für seine Frau jederzeit da sein zu können. Doch die Belastung fordert ihren Tribut. „Es geht oft an meine Grenzen“, räumt Hans Peter Burgstaller freimütig ein. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die tiefe Verbundenheit der Eheleute zueinander lässt ihn die Herausforderung jedoch immer aufs Neue annehmen. „Wäre Gertraud in einem Heim, es würde beiden ein Teil fehlen“, sinniert er. Die Gedanken an das, was einmal war, was ihr Leben auszeichnete, wühlen den ansonsten starken Mann sichtlich auf. Hans Peter hält einen Augenblick inne, wischt ein paar Tränen weg. Dann sammelt er sich wieder und sagt, wie um sich selbst zu bestärken: „Wir müssen das Beste daraus machen.“ Die unerschütterliche Liebe zu seiner Frau ist ein Anker, an dem er sich festhält. „Hans Peter ist für uns ein großes Vorbild“, sind sich auch die Nachbarn einig, die ihn für den Pflegeaward nominierten.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Blog_Journal-Artikel_3-25b39fee.jpg" length="176629" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 14 May 2025 08:03:25 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>In den Schuhen  der Mutter</title>
      <link>https://pflege.vn.at/in-den-schuhen-der-mutter</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Kategorie Pflegende Angehörige und Betreuung daheim 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Schuhen der Mutter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Familie ist das, was für Korina Ivan (31) zählt. Dafür stellt die diplomierte Krankenschwester auch eigene Bedürfnisse hintan. Stärke zeigte die zierliche junge Frau, als die Familie mit einer schweren Erkrankung des Vaters konfrontiert war. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne langes Zögern schlüpfte Korina in die beruflichen Schuhe der Mutter Ildikó und übernahm deren Stelle in der 24-Stunden-Betreuung, damit diese sich um ihren Ehemann kümmern kann. Die Krankheit des Vaters setzt auch der Tochter zu, denn es ist ein Auf und Ab an besseren und schlechteren Tagen. Korina blinzelt verstohlen ein paar Tränen weg. Ihr selbstloses Handeln sieht sie als selbstverständlich an. „Ich mache das gerne“, sagt sie leise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Korina Ivan kam 2019 erstmals nach Vorarlberg. In Bregenz betreute sie ein Ehepaar bis zu dessen Tod. Mit der Familie steht die gebürtige Serbin immer noch in Kontakt. Jetzt arbeitet sie in Hard, eben auf jener Stelle, die ihre Mutter innehatte. Ihre Schwester hatte sie zu dieser Entscheidung ermutigt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich war gerade arbeitslos und sie meinte ‚Probiere es einfach!‘ “, erzählt Korina. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie bereute den Schritt nicht. Auf diese Weise verschaffte sie der Mutter Zeit, sich um den Vater zu kümmern, und kann gleichzeitig die Familie unterstützen. Mit viel Hingabe meistert die Uniabsolventin die doppelte Verantwortung für die Eltern und die Menschen, die ihr anvertraut und auf Betreuung angewiesen sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Garten und Orchideen 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie mag das, was sie tut. Korina freut sich über die Dankbarkeit und Wertschätzung, die ihr entgegengebracht wird. Ihre freien Stunden nützt sie zum Lesen oder Schreiben. Neben ihrer Ausbildung zur Krankenschwester hat sie sich auch dem Journalismus verschrieben. „Fünf Prüfungen noch, dann habe ich das Diplom.“ Verhaltener Stolz spricht aus ihrer Stimme. Korina Ivan beschreibt sich selbst als ruhigen Menschen, der am liebsten zu Hause ist. Sei es hier oder in Serbien. Dort wartet ein eigenes Haus. Sie hat es gemeinsam mit ihrem Ver­­lobten gekauft. Nun wird es sukzessive ausgebaut. Vier Wochen am Stück hat Korina jeweils frei. Zeit, in der sie sich leidenschaftlich um die Familie, den Garten und ihre Orchideen kümmert.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Blog_Journal-Artikel_2.jpg" length="263081" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 13 May 2025 07:56:51 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Leben, Verlust und Hoffnung</title>
      <link>https://pflege.vn.at/zwischen-leben-verlust-und-hoffnung</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auszeichnung Sonderkategorie Pflegeteam
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen Leben, Verlust und Hoffnung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 12. Mai 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Idee, ihr Team für den Pflegeaward zu nominieren, kam Elisabeth „Lotte“ Rusch (29) im Nachtdienst. Sie begann, ihre Überlegungen zum Beruf, der oft einem Spagat zwischen Leben und Verlust, aber auch Hoffnung gleichkommt, lose niederzuschreiben. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig stellte sie das Pflegeteam der Gynäkologie und Wochenbettstation in den Mittelpunkt eines Poetry Slams. „Er soll aufzeigen, was es heißt, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem Glück und Trauer oft nur einen Flur voneinander entfernt liegen“, beschreibt Elisabeth Rusch ihre Motivation. Die Verleihung des Pflegeawards bedeutet für sie und Stationsleiterin Nadja Beer (52) mehr als eine große Wertschätzung: „Es wird nicht nur unsere Arbeit gesehen, sondern das, was die Pflege insgesamt ausmacht. Wir nehmen die Auszeichnung stellvertretend für viele Teams entgegen, denn viele könnten hier auf der Bühne stehen.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Pflegeteam der Gynäkologie und Wochenbettstation des LKH Bregenz arbeiten 32 Frauen, von denen jede ihre individuellen Stärken einbringt. „Was uns besonders macht, ist unser Teamgeist und das Vertrauen, das wir sowohl zueinander als auch zu unseren Patientinnen haben. Diese möchten wir bestmöglich und mit höchster Qualität begleiten, versorgen und beraten“, beschreibt Elisabeth Rusch das Ziel, das über allem steht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Flexibilität gefordert
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Arbeit des Teams 1/2 OST erstreckt sich über zwei Stationen, was ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erfordert. „Unsere Tätigkeitsfelder reichen von operativen Eingriffen über die Betreuung von Patientinnen in schwierigen psychosozialen Situationen wie Fehlgeburten und Komplikationen während der Schwangerschaft bis hin zur Begleitung frischgebackener Mütter mit ihren Neugeborenen“, erzählt Rusch. Dieser stetige Wechsel erfordert ein hohes Maß an Fachwissen, Flexibilität, Empathie und emotionaler Stärke. „Unsere Mitarbeitenden leisten Tag für Tag eine Spitzenarbeit und meistern diese Anforderungen mit beeindruckender Profes­sionalität und Herzlichkeit“, bekräftigt Nadja Beer. Ebenso wichtig 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist die enge Zusammenarbeit mit der Gynäkologie, der Neonatologie sowie den Hebammen. „Ohne diese vertrauensvolle Kooperation wären wir nicht 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das starke und effektive Team, das wir sind. Unser Motto lautet daher „Gemeinsam sind wir stark!“, und dieses Motto prägt unseren Arbeitsalltag und den Erfolg unserer Arbeit.“ Ebenso fühlt sich das Team der „baby-friendly Hospital“-Zertifizierung verpflichtet. „Sie bringt eine besondere Verantwortung für die optimale Begleitung von Mutter und Kind“, betont Elisabeth Rusch. Große Wertschätzung erfährt das Team auch durch die Dankbarkeit der Patientinnen. Diese Anerkennung motiviert, das Beste in der Arbeit auf einer „besonderen Station“ zu geben. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Herzschlag 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           im Wechsel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Willkommen auf Station, hier, wo Leben beginnt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo Glück lacht, wo Schmerz gewinnt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo ein erster Schrei die Stille zerreißt – 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           doch manchmal ist da nur Stille, die bleibt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Neugeborenes an Mamas Brust, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nebenan ein leeres Bett, voller Verlust. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Vater, der jubelt, sein Kind ist gesund – 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eine Mutter, die weint, ihr Kind viel zu jung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen Wiegenlied und Neonlicht, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zwischen Hoffnungsstrahl und Tränengesicht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine OP, ein Schicksalsschlag, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ein Kaiserschnitt, ein neuer Tag. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir halten Hände, wir halten aus, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wir tragen Leben, wir trösten den Graus. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind der Spagat zwischen Lächeln und Leid, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zwischen Glücksmoment und Endgültigkeit. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch egal, was kommt, wir stehen hier, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit Herz, mit Kraft, mit dir, mit mir. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn auf dieser Station, da pulsiert das Leben, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zwischen Neuanfang – und Abschiednehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Elisabeth Rusch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/Galerie_21.jpg" length="377230" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 12 May 2025 12:18:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/zwischen-leben-verlust-und-hoffnung</guid>
      <g-custom:tags type="string">Auszeichnungen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Über 500 Nominierungen</title>
      <link>https://pflege.vn.at/500-nominierungen-machen-die-bedeutung-der-pflege-sichtbar</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Über 500 Nominierungen machen die Bedeutung der Pflege sichtbar. Die Jury befasste sich mit den bewegenden Geschichten.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über 500 Nominierungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Beate Rhomberg • 25. März 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Resonanz war überwältigend: Über 500 Nominierungen sind beim ersten Vorarlberger Pflegeaward eingegangen. Kolleginnen und Kollegen, Angehörige und Wegbegleiter haben Menschen aus der Pflege vorgeschlagen, deren Engagement in verschiedenster Weise bewegt und beeindruckt. So unterschiedlich die Geschichten auch sind – sie alle erzählen von Menschlichkeit, Professionalität und Hingabe. Der Pflegeaward, eine Initiative der Vorarlberger Nachrichten in Kooperation mit der Arbeiterkammer und der Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG), will genau das sichtbar machen: den oft stillen Einsatz der Pflegenden in Vorarlberg. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten in fünf Kategorien – vom Krankenhaus über Pflegeheime und mobile Dienste sowie Hauskrankenpflege bis zu pflegenden Angehörigen und einem ganzen Pflegeteam.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Intensive Jurysitzung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einer intensiven Jurysitzung wurden die Einreichungen eingehend besprochen und mit großer Sorgfalt bewertet. Die Jury bestand aus Gabriele Graf und Sabine Wittmann (beide AK), Claudia Mathis, stellvertretende Pflegedirektorin am LKH Feldkirch, Herbert Keim, Pflegedirketor LKH Bludenz, Petra Ilg (Qualitätsmanagement Connexia) sowie Beate Rhomberg und Marlies Mohr (beide VN). Wer schlussendlich einen Pflegeaward erhält, wird jedoch erst bei der feierlichen Preisverleihung am 12. Mai – dem Internationalen Tag der Pflege – bekanntgegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/0F8A0896-767cf057.jpg" alt="Gruppenbild der Jury im Foyer von Russmedia"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 08:22:23 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Starkes Team, herausfordernde Aufgabe</title>
      <link>https://pflege.vn.at/ein-starkes-team-fuer-eine-herausfordernde-aufgabe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pflege in der forensischen Psychiatrie bedeutet Fingerspitzengefühl, Geduld und Verantwortung.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Starkes Team, herausfordernde Aufgaben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Beate Rhomberg • 24. Februar 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rankweil.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Pflege oft weit mehr bedeutet als medizinische Versorgung, zeigt ein Blick in die forensische Psychiatrie am LKH Rankweil. Das Pflegeteam der Station E2 leistet täglich anspruchsvolle Arbeit in einem Bereich zwischen Therapie und Sicherheitsverantwortung. Unter der Leitung von Diplom Gesundheits- und Krankenpflegerin Andrea Lässer-Wölfling (50) und ihrem Stellvertreter Thomas Rützler (56) betreuen die Pflegekräfte Menschen, die im Rahmen ihrer Erkrankung Straftaten begangen haben und zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig waren. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fingerspitzengefühl und Geduld
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Patienten unserer Station sind nicht freiwillig hier. Viele möchten zunächst keine Hilfe annehmen. Das erfordert Fingerspitzengefühl, Geduld und ein starkes Team“, beschreibt Andrea Lässer-Wölfling die besondere Herausforderung. Neben klassischen pflegerischen Tätigkeiten wie Blutabnahmen oder Verbandswechsel liegt der Fokus vor allem darauf, Struktur in den Alltag der Patienten zu bringen. Vom ersten Tag bis zur möglichen Entlassung begleitet das Pflegeteam die Menschen auf ihrem Weg zurück in die Gesellschaft. Teamwork ist in diesem komplexen Bereich essenziell. „Wir müssen uns aufeinander verlassen können und immer auf dem Laufenden sein“, erklärt Lässer-Wölfling und betont gleichzeitig die wichtige und enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und Sozialarbeitern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Große Verantwortung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der pflegerischen Aufgabe geht auch eine große Verantwortung einher. „Wir haben die Macht, jemanden für lange Zeit in dieser geschlossenen Umgebung zu halten. Das muss uns stets bewusst sein“, erklärt Thomas Rützler, der mit 35 Jahren seine Leidenschaft für den Beruf in der psychiatrischen Pflege fand und die Ausbildung zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger absolvierte. Eine solche Verantwortung dürfe niemals missbraucht werden. „Macht ist etwas Gefährliches, aber genau das schweißt uns als Team zusammen. Wir wissen, dass wir uns gegenseitig brauchen, um diese Verantwortung richtig auszuüben.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass das Team in Rankweil eine hervorragende Arbeit leistet, zeigt sich nicht zuletzt darin, dass die Rückfallquote der entlassenen Patienten österreichweit einzigartig niedrig ist. Das macht die Pflegearbeit in der forensischen Psychiatrie nicht nur herausfordernd, sondern auch sinnstiftend. „Manchmal melden sich ehemalige Patienten bei uns und erzählen, wie sie ihr Leben neu aufgebaut haben. Das sind die Momente, in denen wir wissen, dass sich unser Einsatz lohnt“, erzählt Lässer-Wölfling.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wachsendes Team
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Nachwuchsarbeit spielt eine wichtige Rolle. „Wir freuen uns immer, wenn junge Kolleginnen und Kollegen zu uns kommen und nehmen uns gerne die nötige Zeit für sie“, so die Teamleiterin. Über die letzten Jahre konnte das Team so stetig vergrößert werden. Viele, die hier ihr Praktikum absolvieren, entscheiden sich später bewusst für die Arbeit in der Psychiatrie. „Es macht uns stolz zu sehen, dass wir auch von außerhalb als tolles Team wahrgenommen werden“, sind sich Rützler und Lässer-Wölfling einig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/0F8A7424_2--281-29.JPG" length="325836" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 13:24:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/ein-starkes-team-fuer-eine-herausfordernde-aufgabe</guid>
      <g-custom:tags type="string">news</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>„Es braucht Herz für diesen Beruf“</title>
      <link>https://pflege.vn.at/es-braucht-herz-fuer-diesen-beruf</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           In 48 Pflege- und Seniorenheimen werden aktuell rund 2000 Bewohner betreut.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es braucht Herz für diesen Beruf“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 19. Februar 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           In 48 Pflege- und Seniorenheimen werden aktuell rund 2000 Bewohner betreut.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lauterach
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Dejan Josifovic (55) kam als junger Mann aus Bosnien nach Vorarlberg. Hier setzte er alles daran, um den in der Heimat erlernten Pflegeberuf weiter ausüben zu können. Inzwischen sind 33 Jahre vergangen. 15 Jahre war er in der Akutpflege im Landeskrankenhaus Rankweil beschäftigt, seit 18 Jahren ist die Langzeitpflege sein bevorzugtes Betätigungsfeld. Der Zufall spielte dabei Regie. Josifovic, der damals in Lauterach wohnte, entdeckte eines Tages, dass es in der Gemeinde ein Altersheim gab. Er kannte auch den Pflegedienstleiter, Gerhard Sinz. „Er hat mich motiviert, ins Pflegeheim zu gehen“, erzählt Dejan. Inzwischen betreibt die SeneCura das Heim, an dessen Entwicklung der gebürtige Bosnier maßgeblichen Anteil hatte. Dejan selbst machte auch Karriere, ist heute Wohnbereichsleiter, stellvertretender Pflegedienstleiter und Praxisanleiter. „Mit einer guten Organisation lässt sich alles machen“, bemerkt er schmunzelnd. Bereut hat er den Schritt nicht. „Die alten Menschen haben viel für die Gesellschaft getan“, sieht er seinen Einsatz als eine Art von Rückzahlung. Mehr noch: „Sich gegenseitig zu helfen ist eine Pflicht“, sagt Dejan Josifovic.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/2309_Senecura_Druckdaten_Marina_Schedler_Photography_006.jpg" alt="Dejan Josifovic, Wohnbereichsleiter SeneCura"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lauterach
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             Dejan Josifovic (55) kam als junger Mann aus Bosnien nach Vorarlberg. Hier setzte er alles daran, um den in der Heimat erlernten Pflegeberuf weiter ausüben zu können. Inzwischen sind 33 Jahre vergangen. 15 Jahre war er in der Akutpflege im Landeskrankenhaus Rankweil beschäftigt, seit 18 Jahren ist die Langzeitpflege sein bevorzugtes Betätigungsfeld. Der Zufall spielte dabei Regie. Josifovic, der damals in Lauterach wohnte, entdeckte eines Tages, dass es in der Gemeinde ein Altersheim gab. Er kannte auch den Pflegedienstleiter, Gerhard Sinz. „Er hat mich motiviert, ins Pflegeheim zu gehen“, erzählt Dejan. Inzwischen betreibt die SeneCura das Heim, an dessen Entwicklung der gebürtige Bosnier maßgeblichen Anteil hatte. Dejan selbst machte auch Karriere, ist heute Wohnbereichsleiter, stellvertretender Pflegedienstleiter und Praxisanleiter. „Mit einer guten Organisation lässt sich alles machen“, bemerkt er schmunzelnd. Bereut hat er den Schritt nicht. „Die alten Menschen haben viel für die Gesellschaft getan“, sieht er seinen Einsatz als eine Art von Rückzahlung. Mehr noch: „Sich gegenseitig zu helfen ist eine Pflicht“, sagt Dejan Josifovic.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/2309_Senecura_Druckdaten_Marina_Schedler_Photography_006.jpg" alt="Dejan Josifovic, Wohnbereichsleiter SeneCura"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/2309_Senecura_Druckdaten_Marina_Schedler_Photography_002.jpg" alt="Emanuel Jori, Obmann des Landesverbandes der Heim- und Pflegeleitungen und Leiter im SeneCura-Haus in Lauterach"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Partner auf Augenhöhe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorarlberg verfügt über 48 Pflegeheime, in denen aktuell etwa 2000 Bewohnerinnen und Bewohner betreut werden. Emanuel Jori (34), Obmann des Landesverbandes der Heim- und Pflegeleitungen und Leiter im SeneCura-Haus in Lauterach, betont: „Das Gesamtsystem muss funktionieren.“ Er freut sich deshalb, dass bei der Ausschreibung für den VN-Pflegeaward „gesamtheitlich gedacht wurde“, also alle relevanten Mitspieler einbezogen sind. Spitäler, Mobile Hilfsdienste, Hauskrankenpflege, 24-Stunden-Betreuung, Angehörige: „Niemand kann mehr alleine agieren.“ Der Landesverband steht für Qualität in der Langezeitpflege und sieht sich als Schnittstelle zwischen Politik, der Fachabteilung des Landes und den Trägern. „Wir sind Verhandlungspartner auf Augenhöhe“, bekräftigt Emanuel Jori, denn: „Wir haben alle das gleiche Ziel, nämlich die Pflege so weiterzuentwickeln, dass sie den kommenden Herausforderungen gerecht werden kann.“ Dazu gehöre, dem Pflegeberuf die ihm zustehende Bedeutung entgegenzubringen. Dafür stehen aus seiner Sicht vier Schlagworte: Sinnstiftend, Sicherheit, Fachlichkeit und Karrierechancen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Partner auf Augenhöhe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorarlberg verfügt über 48 Pflegeheime, in denen aktuell etwa 2000 Bewohnerinnen und Bewohner betreut werden. Emanuel Jori (34), Obmann des Landesverbandes der Heim- und Pflegeleitungen und Leiter im SeneCura-Haus in Lauterach, betont: „Das Gesamtsystem muss funktionieren.“ Er freut sich deshalb, dass bei der Ausschreibung für den VN-Pflegeaward „gesamtheitlich gedacht wurde“, also alle relevanten Mitspieler einbezogen sind. Spitäler, Mobile Hilfsdienste, Hauskrankenpflege, 24-Stunden-Betreuung, Angehörige: „Niemand kann mehr alleine agieren.“ Der Landesverband steht für Qualität in der Langezeitpflege und sieht sich als Schnittstelle zwischen Politik, der Fachabteilung des Landes und den Trägern. „Wir sind Verhandlungspartner auf Augenhöhe“, bekräftigt Emanuel Jori, denn: „Wir haben alle das gleiche Ziel, nämlich die Pflege so weiterzuentwickeln, dass sie den kommenden Herausforderungen gerecht werden kann.“ Dazu gehöre, dem Pflegeberuf die ihm zustehende Bedeutung entgegenzubringen. Dafür stehen aus seiner Sicht vier Schlagworte: Sinnstiftend, Sicherheit, Fachlichkeit und Karrierechancen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/2309_Senecura_Druckdaten_Marina_Schedler_Photography_002.jpg" alt="Emanuel Jori, Obmann des Landesverbandes der Heim- und Pflegeleitungen und Leiter im SeneCura-Haus in Lauterach"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein besonderer Lohn
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dejan Josifovic ergänzt leidenschaftlich: „Es braucht Herz für diesen Beruf.“ Er redet nicht von der vielstrapazierten Empathie. Er redet von Herz: „Sonst ist man fehl am Platz.“ Dejan mag an seinem Job die Vielseitigkeit und das individuelle Arbeiten, das zwar herausfordernd sein könne, damit aber auch interessant bleibe. Er verabschiedet sich abends mit einem Lächeln und kommt morgens mit einem Lächeln. Die Bewohner danken es ihm mit Vertrauen. Ein Lohn, den Dejan Josifovic gerne mitnimmt und in Form wertschätzender Begleitung zurückgibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/shutterstock_1686620983.jpg" length="98208" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 19 Feb 2025 07:52:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/es-braucht-herz-fuer-diesen-beruf</guid>
      <g-custom:tags type="string">news</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/shutterstock_1686620983.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/shutterstock_1686620983.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unverzichtbare Sorgearbeit</title>
      <link>https://pflege.vn.at/unverzichtbare-sorgearbeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pflegende Angehörige und 24-Stunden-Betreuung als Stützpfeiler des Systems.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unverzichtbare Sorgearbeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 10. Februar 2025
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schwarzach
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
              Sie sind im Pflegesystem des Landes unverzichtbar. Die Rede ist von pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuerinnen. In Vorarlberg können über 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause wohnen. Doch viel von dieser Sorgearbeit bleibt im Verborgenen, vor allem jene, die von Angehörigen geleistet wird. „Wir würden uns mehr Aufmerksamkeit wünschen“, sagt Angelika Hämmerle, Obfrau der Interessenvertretung für pflegende und betreuende Angehörige – Pflege daheim. Sie weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, kranke oder betagte Menschen im eigenen Umfeld zu unterstützen. „Die Motivationen sind vielfältig“, berichtet sie und führt aus: „Eltern lieben ihre Kinder, Ehepaare verbindet viel, Pflichtbewusstsein.“ Viele würden auch gar keine andere Wahl haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Stimme in der Öffentlichkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angelika Hämmerle verweist auf 2500 Pflegeheimplätze bei rund 17.000 Pflegegeldbeziehern. Dazu kommt Personalmangel in den Heimen. „Wo also sollen die pflegebedürftigen Menschen hin?“, fragt sie. Oft würden pflegende Angehörige über Entlastungsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten auch nicht genügend Bescheid wissen. Eine neue Broschüre soll den Informationsstand verbessern (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.pflegedaheim.info" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.pflegedaheim.info
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ). Mit der 2011 gegründeten Interessenvertretung möchten Hämmerle und ihr Team den pflegenden Angehörigen zudem kompetente Ansprechpartner und eine Stimme in der Öffentlichkeit sein, die auf Anliegen und Bedürfnisse hinweist. In der bundesweiten Interessengemeinschaft für pflegende und betreuende Angehörige fungiert Angelika Hämmerle als Koordinatorin für Vorarlberg.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hohe Zufriedenheit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einen weiteren Stützpfeiler stellt die 24-Stunden-Betreuung dar. In Vorarlberg gibt es mittlerweile 12 bis 14 Vermittlungsagenturen. Die „Ländlebetreuung – Pflege mit Herz“ ist seit 10 Jahren am Markt. „Die Betreuung daheim ist ein wichtiges gesellschaftliches Thema, das vor den Vorhang gehört“, bekräftigt Geschäftsführer Josef Sieber. Es gehe auch darum, Angehörige darin zu bestärken, sich rechtzeitig damit zu beschäftigten. Die Agentur kümmert sich derzeit mit etwa 350 Betreuerinnen um 170 Kundinnen und Kunden. Die Zufriedenheit der Personenbetreuerinnen zeigt sich daran, dass viele schon länger als drei Jahre bei der Agentur arbeiten. Besonderer Wert wird auf gutes Deutsch und Berufserfahrung gelegt. Die Betreuung orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen des Pflegebedürftigen, die durch Fachpersonal erhoben werden. Ob die Betreuung wirkt oder einer Änderung bedarf, wird ebenfalls regelmäßig überprüft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Herantasten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit rund 1500 im Einsatz befindlichen Personenbetreuerinnen ist der Betreuungspool der größte Anbieter im Land. Er wurde 2007 gegründet und versorgt aktuell 950 Klienten. Etwa 85 Prozent der Betreuerinnen kommen aus Rumänien. Ihre im Ausland gesammelten Erfahrungen machen sie auch in den Heimatländern zu einer ebenso gefragten wie benötigten Berufsgruppe. „Noch hilft uns gute Mundpropaganda, genügend Personal zu bekommen“, sagt Geschäftsführer Manfred Kräutler. Die Personalfrage werde sich aber wohl irgendwann stellen. Die 24-Stunden-Betreuung bezeichnet er als Herantasten. Vor allem an der Akzeptanz, jemand „Fremden“ ins Haus zu lassen, gilt es zu arbeiten. Da seien ausführliche Gespräche ein wichtiger Bestandteil. Die Agenturen betrachtet Kräutler nicht als Konkurrenz: „Ein breiteres Angebot ist gut.“ VN-MM
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/shutterstock_2475095261-fd779de0.jpg" length="116181" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 10 Feb 2025 08:43:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/unverzichtbare-sorgearbeit</guid>
      <g-custom:tags type="string">news</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/shutterstock_2475095261.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/shutterstock_2475095261-fd779de0.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>„Es ist ein gutes Gefühl, geholfen zu haben“</title>
      <link>https://pflege.vn.at/es-ist-ein-gutes-gefuehl-geholfen-zu-haben</link>
      <description>Instrumentarin Lena Lorenz gibt einen Einblick in den Pflegeberuf im Zentral-OP.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Instrumentarin Lena Lorenz gibt einen Einblick in den Pflegeberuf im Zentral-OP.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es ist ein gutes Gefühl, geholfen zu haben“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Beate Rhomberg • 4. Februar 2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Feldkirch
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lena Lorenz (23) kennt keine Routine im klassischen Sinne. Jeder Arbeitstag in ihrem Beruf als Instrumentarin im Zentral-OP des Landeskrankenhauses Feldkirch ist anders. „Man weiß nie, was auf einen zukommt. Geplante Operationen verlaufen nach festgelegten Abläufen, aber bei Notfällen muss alles blitzschnell gehen“, erklärt sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits in jungen Jahren war für Lena klar, dass ihr Weg in den Pflegebereich führen wird. „Meine Mutter arbeitet in der Pflege, mein Bruder studiert Medizin, und ganz viele meiner Tanten und Onkel sind auch in der Pflege tätig. Ich bin da also vorbelastet, könnte man sagen“, erzählt sie mit einem Schmunzeln. Durch ihre Nebenbeschäftigung als Wochenendsekretärin im Krankenhaus während der HAS bekam sie früh Einblicke in den Krankenhausbetrieb. Nach einem Berufseignungstest war die Entscheidung schließlich klar: Ein sozialer Beruf soll es werden. Nach ihrer dreijährigen Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin spezialisierte sich die gebürtige Tirolerin und Wahlvorarlbergerin auf den OP-Bereich.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Jeder Handgriff muss sitzen
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    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denkt man an Pflegekräfte, kommen den meisten Menschen zuerst die Pflegeheime in den Sinn. „Unter meinem Beruf können sich viele erstmal gar nicht so viel vorstellen“, erzählt Lena. Die Arbeit im OP erfordert höchste Konzentration, Präzision und Teamarbeit. Lena selbst ist als sterile Person im OP. Ihre Aufgabe ist es, dem Chirurgen während der Operation zu assistieren. Dazu gehört das „Decken des Tisches“ mit Instrumenten und Fäden, das Anreichen von Instrumenten sowie das genaue Mitdenken bei jedem einzelnen Schritt. „Jede Operation ist anders“, beschreibt sie die Dynamik im OP.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die größte Herausforderung sieht sie in Notfällen: „Bei akuten Eingriffen muss es schnell gehen. Es bleibt keine Zeit, lange nachzudenken – man muss einfach handeln“, erklärt sie. Gerade in Wochenend- oder Nachtdiensten ist sie oft auf sich allein gestellt. Trotzdem – oder gerade deswegen – liebt sie ihre Arbeit. „Es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man nach sechs Stunden auf den Beinen weiß, dass man jemandem geholfen hat“, sagt sie.
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      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/paulitsch055256.JPG" alt="Lena Lorenz"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto: VN/Paulitsch
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Besondere Momente
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    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz der hohen Belastung gibt es immer Momente, die Lena daran erinnern, warum sie ihren Beruf gewählt hat. „Es gibt Fälle, bei denen es für die Patienten schlecht aussieht und sie sich dann doch erholen. Das sind die Situationen, die einem bleiben“, sagt sie. Oft wird einem gerade bei ungeplanten Eingriffen erst nach der Operation bewusst, wie wichtig die Zusammenarbeit im Team war und dass man gerade ein Teil des Erfolgs war. „Das macht mich schon sehr stolz dann“, erzählt sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie sie die Wertschätzung für die Pflegeberufe wahrnimmt? „Ich habe schon während meines Praktikums gemerkt, dass Pflegekräfte geschätzt werden. Aber ich denke, da geht noch mehr“, sagt sie. Deshalb begrüßt sie Initiativen wie den Vorarlberger Pflegeaward, die die Bedeutung der Pflege sichtbar machen. „Jeder, der einmal auf ein gutes Pflegeteam angewiesen war, weiß, wie wichtig unsere Arbeit ist“, sagt sie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Weg in diesen Pflegeberuf:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.pflegeschule-vorarlberg.at/ausbildung-feldkirch/ota-muster" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Krankenpflegeschulen
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 07:25:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/es-ist-ein-gutes-gefuehl-geholfen-zu-haben</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>„Nähe zu Patienten ist ein Geschenk“</title>
      <link>https://pflege.vn.at/naehe-zu-patienten-ist-ein-geschenk</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mobile Dienste wie Hauskrankenpflege und MoHi als wichtige Stütze des Systems.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Nähe zu Patienten ist ein Geschenk“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VN/Marlies Mohr • 24. Jänner 2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dornbirn
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
              Julia Wohlgenannt (33) trägt ihr Herz auf der Zunge, wenn sie von ihrer Arbeit bei der Hauskrankenpflege des Sozialsprengels Vorderwald erzählt. Direkt nach ihrer Ausbildung hat sie sich ganz bewusst für diese Form der Pflege entschieden. „Sie war für mich von Anfang an etwas ganz Besonderes“, unterstreicht die Pflegedienstleiterin. „Ich schätze es sehr, Menschen in ihrem vertrauten Umfeld kennenzulernen, sie zu begleiten und zu pflegen. Viele hegen den Wunsch, bis zuletzt in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Es erfüllt mich mit großer Freude und Sinn, durch meine Arbeit in der Hauskrankenpflege dazu beitragen zu können, diesen Wunsch für viele Menschen wahr werden zu lassen“, beschreibt Julia Wohlgenannt ihre Beweggründe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           In die Materie eingelesen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Keinen Bezug zur Pflege hatte Johanna Reblinger-Neumayr (43), als sie sich als Geschäftsführerin für den Landesverband der Hauskrankenpflege Vorarlberg bewarb. Was die gebürtige Berlinerin einbrachte, waren ihre Projekterfahrungen aus der Wirtschaft und den Willen, etwas Gutes weiterentwickeln zu können. Am 1. Oktober 2024 trat die dreifache Mutter schließlich die Nachfolge von Angela Jäger an. Johanna Reblinger-Neumayr las sich in die Materie ein, besuchte die Krankenpflegevereine und fühlt sich jetzt angekommen. Was sie schätzt ist, dass „Vorarlberg in der mobilen Pflege deutlich mehr auf Schiene bekommt, als andere Bundesländer“. Die Nähe des Pflegepersonals zu den Patienten ist für Rebling-Neumayr ein Geschenk.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zusammenarbeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vorarlberg verfügt über 66 Hauskrankenpflegevereine, 47 Stützpunkte und etwa 350 angestellte Pflegekräfte, der Großteil von ihnen ist diplomiert. Jährlich werden rund 2000 Patientinnen und Patienten versorgt. „Die Hauskrankenpflege ist im Land eine starke Marke“, befindet die Geschäftsführerin, die den Wert des mobilen Angebots auch für Familien und Wirtschaft betont: „Sie halten beiden den Rücken frei.“ Allerdings warten große Herausforderungen, besonders personell. Deshalb steht die Zusammenarbeit mit den Mobilen Hilfsdiensten und dem Betreuungspool, die alle im Haus der Pflege in Dornbirn untergebracht sind, hoch im Kurs. „Wir tauschen uns regelmäßig aus, besprechen aktuelle Themen und versuchen so, Hand in Hand zu arbeiten.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein bedeutendes Rädchen im Gefüge stellen die Mobilen Hilfsdienste dar. „Sie sind oft die Basis für weitere Pflegeschritte“, erklärt Geschäftsführerin Simone Bemetz-Kochhafen. Im vergangenen Jahr leisteten rund 1900 Helferinnen und Helfer unter anderem über 616.000 Einsatzstunden, bei denen 5300 Personen betreut wurden. Fast 40 Prozent der zu betreuenden Personen sind 85 und älter. Den VN-Pflegeaward beschreiben Johanna Reblinger-Neumayr und Bemetz-Kochhafen als gut und wichtig: „Damit wird dem Thema ein positives Gesicht gegeben.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Titelbild: Julia Dragosits
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/550c1454/dms3rep/multi/IMG_1961.jpeg" alt="Team Sozialsprengel Vorderwald"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 15:16:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://pflege.vn.at/naehe-zu-patienten-ist-ein-geschenk</guid>
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